17/06/2026
Wir haben unser CRM, in dem wir unsere Deal-Pipeline managen gekündigt. Wir brauchen kein komplettes CRM. Wir brauchen unser CRM.
Für unsere Use Cases waren am Ende nur ein paar Dinge wirklich relevant:
Deals. Kontakte. Organisationen. Pipelines. Filter. Status. Zuständigkeiten. Ein paar Automatisierungen. Und ein AI Assistant, der genau auf unsere Prozesse optimiert ist.
Also haben wir es intern selbst gebaut. Mit KI. Schnell. Pragmatisch. Ohne Overengineering.
Das Spannende daran: Vor 2–3 Jahren wäre das völlig irrational gewesen.
Ein eigenes CRM bauen? Zu teuer. Zu langsam. Zu viel Wartung. Zu viel Ablenkung. Heute sieht die Rechnung anders aus:
cost to build < cost to buy
Zumindest dann, wenn man nicht versucht, ein komplettes SaaS-Produkt nachzubauen, sondern nur die 10–20% baut, die man wirklich nutzt.
Und genau das ist für mich einer der größten Shifts durch AI: Früher hat man Software gekauft, weil Custom Software zu teuer war. Heute wird Custom Software für viele interne Use Cases plötzlich wieder wirtschaftlich.
Nicht für alles. Nicht immer. Aber viel öfter als früher. Der wichtigste Unterschied: Wir haben kein „Pipedrive für alle“ gebaut. Wir haben ein CRM gebaut, das exakt zu unserem Workflow passt. Keine unnötigen Felder. Keine Workarounds. Keine Features, die wir nie anklicken. Keine Prozesse, die sich nach dem Tool richten müssen. Sondern ein Tool, das sich nach unseren Prozessen richtet.
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