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EtherCAT Safety (FSoE) – Sichere Kommunikation im EtherCAT-Netzwerk(Sybera GmbH, www.sybera.de/german/ethercat-master.ht...
11/12/2025

EtherCAT Safety (FSoE) – Sichere Kommunikation im EtherCAT-Netzwerk

(Sybera GmbH, www.sybera.de/german/ethercat-master.htm, [email protected]

EtherCAT Safety, offiziell Safety over EtherCAT (FSoE), erweitert den EtherCAT-Standard um eine zuverlässige und zertifizierte Sicherheitskommunikation für industrielle Automatisierungssysteme. Das Protokoll ist für Anwendungen bis SIL3 bzw. PLe ausgelegt und ermöglicht es, sicherheitsgerichtete Signale über dasselbe Netzwerk zu übertragen, das bereits für die Standardkommunikation genutzt wird. Eine separate Sicherheitsverkabelung ist nicht mehr erforderlich, was die Infrastruktur erheblich vereinfacht.

Das grundlegende Prinzip von FSoE basiert auf dem sogenannten Black-Channel-Ansatz. EtherCAT dient dabei ausschließlich als Transportmedium, während sämtliche sicherheitsrelevanten Mechanismen von den Endgeräten selbst umgesetzt werden. Um höchste Integrität sicherzustellen, sind FSoE-Telegramme mit CRC-Prüfsummen, eindeutigen Identifikationen, redundanten Codierungen und einer Monitoring-Number geschützt. So lassen sich Übertragungsfehler, Paketverluste, vertauschte Daten oder Replay-Angriffe zuverlässig erkennen.

In einem FSoE-System übernehmen Safety Master und Safety Slave klar definierte Rollen. Der Safety Master steuert die Sicherheitslogik und überwacht die Zustandsmaschine, während der Safety Slave sichere Ein- und Ausgänge bereitstellt – etwa für Not-Halt-Funktionen, Lichtgitter oder sichere Abschaltungen wie STO. Die Kommunikation erfolgt über einen festen Ablauf von Zuständen, der erst im Operational-Modus die sicheren Ausgänge freigibt.

Trotz der zusätzlichen Sicherheitsmechanismen bleibt FSoE äußerst performant. Der Datenaustausch ist vollständig in das EtherCAT-PDO-Konzept integriert und ermöglicht Zykluszeiten im Millisekundenbereich, häufig sogar unter einer Millisekunde. Die Sicherheit hängt dabei weniger von der Busgeschwindigkeit als von der korrekten Verarbeitung der Sicherheitsdaten in den Geräten ab.

FSoE kommt in verschiedensten Branchen zum Einsatz – von Robotik und Verpackungsmaschinen über Werkzeugmaschinen bis hin zu Fördersystemen. Da keine parallele Sicherheitsverdrahtung erforderlich ist, sinkt der technische Aufwand ebenso wie die Systemkomplexität.

Für die Integration in EtherCAT-Master-Systeme werden definierte Sicherheitsparameter sowie eine validierte Zustandsmaschine benötigt. Insgesamt bietet FSoE eine leistungsfähige, flexible und hochzuverlässige Lösung zur sicheren Datenübertragung in modernen Automatisierungsanlagen.

STÖBER und SYBERA stellen neue PC-basierte CNC-Steuerungslösung für PROFINET und EtherCAT vor(Sybera GmbH, www.sybera.de...
02/12/2025

STÖBER und SYBERA stellen neue PC-basierte CNC-Steuerungslösung für PROFINET und EtherCAT vor

(Sybera GmbH, www.sybera.de, [email protected])

STÖBER Antriebstechnik und SYBERA präsentieren eine neu entwickelte CNC-Steuerungslösung, die taktsynchrone Mehrachsanwendungen besonders wirtschaftlich umsetzt. Die PC-basierte Technologie unterstützt die Feldbusstandards PROFINET und EtherCAT und kommt vollständig ohne kostenintensive Industrie-Steuerungen aus.

Kern der Innovation ist die CNC-Software EdiTasc von TRIMETA, kombiniert mit dem integrierten PROFINET-Stack von SYBERA. Das System ermöglicht taktsynchrones PROFINET (IRT) erstmals auch auf Standard-PCs und eröffnet damit neue Optionen für flexible und kosteneffiziente Automatisierungslösungen. Ein leistungsfähiger Echtzeitkern mit PTCP-Anbindung gewährleistet den hochpräzisen Motion-Betrieb, inklusive zyklischem Datenaustausch sowie der Berechnung von Bewegungsdaten nach PROFIdrive.

Die gemeinsame Entwicklung bietet Anwendern eine herstellerunabhängige, vielseitige und zugleich preisattraktive Steuerungsarchitektur – ideal für Märkte, in denen hohe technische Anforderungen mit starkem Kostendruck zusammentreffen.

Multipath-Gateway mit Sybera-Technologie- Maximale Performance, modulare Flexibilität(Sybera GmbH, www.sybera.de, info@s...
02/12/2025

Multipath-Gateway mit Sybera-Technologie
- Maximale Performance, modulare Flexibilität

(Sybera GmbH, www.sybera.de, [email protected])

Realisieren Sie jetzt Ihr individuelles Highspeed-Gateway mit unseren leistungsstarken Feldbus-Stacks – flexibel nach dem bewährten Baukasten-Prinzip.
Kombinieren Sie Controller- und Device-Stacks für EtherCAT, ProfiNET, Ethernet/IP und GigE-Vision zu einem modularen System, das sich nahtlos in Ihre bestehende Infrastruktur integriert. Unsere Stacks basieren auf der Realtime-Engine von Sybera mit dedizierten Prozessorkernen – für kompromisslose Echtzeitfähigkeit auch bei komplexen Multipath-Anwendungen.
Profitieren Sie von synchronisierten Realtime-Stacks, die höchste Geschwindigkeit und deterministisches Verhalten garantieren – ideal für anspruchsvolle Industrie- und Automatisierungsprozesse.

Sybera unterscheidet sich vor allem darin, dass es eine leichtgewichtige, modulare Echtzeitlösung unter Windows bietet, die auf Standardhardware läuft. Das macht Lösungen günstiger und schneller in der Integration, ohne zusätzliche Hardware. Zudem bietet Sybera viele unterstützende Tools und Trainings, was gerade für Entwickler und Firmen attraktiv ist, die Flexibilität und schnelle Implementierung brauchen.

05/05/2025

Ich möchte heute einen Antrieb von VEICHI mit dem EtherCAT-Master von Sybera ansteuern. Dazu soll der Antrieb mit dem Herstellertool von VEICHI automatisch eingerichtet und mit der Software EtherCAT-Verify konfiguriert und betrieben werden. Dabei unterstützt mich Herr Rupf von der Fa.OXNI aus der Schweiz.

(Sybera GmbH, www.sybera.de, [email protected])

1. Abdeckung öffnen - Slots für AddOn Karten -> EtherCat. Das kompakte Design des AC310 erlaubt einen platzspareneden Einbau in den Schaltschrank Erweiterungskarten können via Slots hinzugefügt werden. Wir verwenden hier EtherCat. Die Netzwerkschnittstelle mit dem EterhCat In und OUT Ports wird dabei jednach Gehäuse grösse vorne oder zur Seite montiert

2. Anschluss Netz / Motor Fokus Klemmen beim Gerät unten Auf die Klemmen R/S/T kommt die Netzeinspeisung. Bei einer Einphasigen Einspeisung wird nur R und T verwendet. Der Motor wird auf die Klemmen U/V/W angeschlossen. Bitte den Schutzleiter nicht vergessen. Für den Betrieb des AC310 ist der Anschluss damit bereits komplett. Bei Bedarf können ncoh digitale wie auch analoge Signale angeklemmt werden.

3. Anschluss Kommunikation Fokus IO-Klemmen / RJ45 mit Progammierkabel Für die Konfiguration wird RS485 verwendet. Ein entsprechender Wandler kann an die A/B Klemme angeschlossen werden oder Sie verwenden unser Progammierkabel. Diese kann via RJ45 Stecker einfach am Regler angesteckt werden und verbindet dann via USB mit dem PC. Aufgepasst der RJ45 Stecker am AC310 ist für das abgesetzte Display vorgesehen und kein Ethernet Port.

4. Progammiersoftware starten. Die AC310 Programmiersoftware starten. Sie erhalten die aktuelle Programmier-Software von unserer Homepage. Dazu am einfachsten den QR-Code auf dem Gerät abscannen. Es erscheint das kompakt Datenblatt des exakten Geräts vor Ihnen. Bei den zusätzlichen Links findet sich auch immer der download zu der Programmier Software. Oder das Produkt im Webshop ansurfen, dort findet sich die Progrmamiersoftware bei den zusätzlichen Produktinformationen.

5. Kommunikation einstellen Datei -> Neu. Unter Datei - Neu kann ein neues Projekt für die Kommunikation angelegt werden. Im Bereich VFD den AC310 auswähle und auf weiter klicken. Einen Projektnamen vergeben, den COM Port auswählen auf welchem das Programmierkabel steckt. Falls das nicht klar ist hilft der Gerätemanager Baudrate auf 9600 einstellen, mit dem Datenformat N-8-1 und der Adresse 1. Aktivieren des Oszilloskops

6. Parameter-Einstellungen -> F01. Um die jeweils aktiven Parameter auf dem AC310 zu sehen müssen diese jeweils gelesen werden. Dies geschieht über Aktuelle Seite lesen. Der grüne Haken zeigt an das alles ok ist. Bei ändern eines Parameters dies jeweils im Feld mit Enter bestätigen.

7. Motor einrichten F02 und Fokus Typenschild, Klemmen am Motor. Als erstes sollt der Motor eingerichtet werden. Wir haben hier einen Asynchronmotor. Als Bemerkung: Es werden auch Synchron und Reluktanzmotor untersützte 1420rpm zeigt an das es sich um eine vier Polmaschine handelt. Die beiden Werte geben wir direkt so ein. Weiter ist die Leistung hier 4kW sowie der Nennstrom interessant. Der Motor is in Sternverschaltet dementsprechend nehmen wir diesen Wert.

8. Motor einrichten, Autotunning / Fokus Motorwelle. Widerstandwerte und Anlaufstrom lassen wir uns vom Regler direkt ausmessen. Dazu verwenend wir die Autotuning funktion in der AC310 programmier Software. Hier sehen wir nochmals die Eckwerte des angeschlossenen Motors. Diese kontrollieren und dann mit weiter das autotuning starten. WICHTIG: der Motor wir ausgemessen dies benötigt ein freies drehen der Motorwelle. Stellen Sie sicher das der Motor nicht angekoppelt ist und sich ohne gefahr frei bewegen kann. Das Autotuning lässt den Motor singen und bis auf Nennfrequenz beschleunigen. Nach abschluss des Prozesses sehen wir die neuen Werte welche wir nun bestätigen können. Nun ist der Regler bereits soweit eingestellt das ein Betrieb via grüne und rote Taste am Display funktoniert und den Motor Startet/Stoppt.

9. EtherCAT F01. Um den Regler nun via EtherCat zu bedienen müssen noch zwei Werte für die Ansteuerung angepasst werden. F01.01 gibt an woher das Steuerwort kommt. Wert 3 (Optionskarte) ist der Slot zwei, also da wo die EtherCat Karte auf dem Regler steckt F01.02 gibt an woher der Sollwert kommt. Auch hier ist die Optionskarte nun die 10 für EtherCAT auszuwählen.

10. Abschluss. Wechsel zu EtherCat Verify. Damit ist auf dem AC310 alles bereit, das ein EtherCat Master die ansteuerung übernehmen kann. Damit übergeben ich gerne an Sybera um den Motor nun mit EtherCat Verify drehen zu lassen.

Nun teste ich die EtherCAT-Kommunikation. Dazu nutze ich die Software EtherCAT-Verify von Sybera. Ich kopiere dazu die ESI-Datei des Herstellers des Antriebes in das Verzeichnis von EtherCAT-Verify und starte das Programm. Nun konvertiere ich die ESI-Datei in eine Grund-Konfiguration. Im nächsten Schritt erstelle ich einen Katalog für die PDO-Konfiguration. Jetzt kann ich die PDOs konfigurieren. In unserem Beispiel benötigen wir zur Steuerung des Antriebs ein Kommando-Wort, sowie die Frequenz. Wir erhalten als Information den Status, sowie aktuelle Frequenz zurück. Nun starte ich das Protokoll und wähle das Gerät. Ich aktiviere den Status INIT, um die Stationsadresse, die FMMUs und die Synchmanager-Einträge an das Geräte zu schreiben. Nun wechsle ich in den Status Pre-Operational um die PDOs-Vorgabe an das Gerät zu senden. Ich wechsle in den Status Safe-Operational und ich wechsle in den Status Operational. Nun setzte ich den Frequenzwert im Payload-Offset 3 und ich starte den Antrieb mit dem Kommando 1 im Payload-Offset 0. Mit dem Kommando 6 stoppe ich den Antrieb.

17/03/2025

Taktsynchrones ProfiNET auf PC-Basis

(Sybera GmbH, www.sybera.de, [email protected])

Taktsynchrones ProfiNET auf PC-Basis – Geht das überhaupt ?
ProfiNET und Taktsynchronität war lange Zeit ausschließlich den MikroController-basierten SPS-Systemen
vorbehalten, z.B. einer Siemens-S7. Auf PC-Basis hingegen scheint dies ein Widerspruch in
sich zu sein – nicht so für Sybera.
Mit einem Standard-PC, und einem PTP-fähigen Ethernet-Chip (z.B. der Intel I-210) sollte es möglich
sein, taktsynchrones ProfiNET umzusetzen. Dieser Chip besitzt einen hochgenauen PTP-Timer der die
Grundlage für das IRT Protokoll liefert. Und genau das werden wir nun testen.
Ich habe hier einen kleinen Standard-PC mit solch einem Intel I210 Ethenet-Chip, den wir nun als
ProfiNET-Controller nutzen werden.
Für unsere Demonstration nutzen wir zwei Anriebe von Stöber.
Der IRT-fähige ProfiNET-Stack von Sybera realisiert das Protocol und die Ansteuerung der ProfiDrive
Antriebe.
Als erstes erstellen wir eine Konfiguration.
Dazu nutzen wir die Software PnioVerify von Sybera. Mit dieser Software können wir für den
taktsynchronen Betrieb alles konfigurieren:
Die Vergabe des Stationsnamen und der IP-Adresse
Die Selektion von Slot- und SubSlot-Elementen
Die Timing-Einstellungen
Der Topologie Aufbau
Und die Isochron-Mode Einstellungen für die Antriebe
Ich habe nun PnioVerify gestartet. Die GSDML-Datei für die Antriebe habe ich zuvor in das Verzeichnis
von PnioVerify kopiert. Jetzt kann ich den Bus nach Antrieben scannen. Für jeden Antrieb wähle ich die
entsprechende Type.
Im nächsten Schritt wähle ich die Module für die Antriebe, und lösche die nicht erforderlichen
SubModule aus der Liste. Nun konfiguriere ich die Verbindungen. Mit einem Rechts-Click auf das Modul
öffne ich den Dialog. Falls noch kein Stationsnamen oder IP-Adresse vergeben wurde, mache ich das
jetzt. Ebenso wähle ich die RT-Klasse-3, also IRT.
Für den IRT-Betrieb muss die Topologie festgelegt werden. In unserem Fall wird der Master-Port mit
dem 1. Port des 1. Antriebs verbunden. Der 2. Port des 1. Antriebs wird nun mit dem 1. Port des 2.
Antriebs verbunden.
Nachdem die Topologie festgelegt wurde, müssen die FrameSendOffsets der Module, also der
Zeitversatz für den taktsynchronen Betrieb, festgelegt werden. Dazu ist es notwendig, die Delay-Zeit des
Master-Ports zu ermitteln. Ebenso empfiehlt sich, das FrameGap, also der Abstand zwischen den
Frames, etwas zu erhöhen. Nun können die Offsets berechnet werden. Zuletzt müssen die
Einstellungen für die Taktsynchronität definiert werden. Dazu markiere ich das entsprechende Modul
und öffne den Dialog zum Einstellen der Submodule mit einem Rechts-Click.
Nun markiere ich in der Liste das SubModul und klicke auf den Button „Set IsoMode“.
Hier kann ich alle notwendigen Einstellungen für die Taktsynchronität festlegen. Die Randbedingungen
für den taktsynchronen Betrieb werden hierbei von der jeweiligen Applikation vorgegeben. Nun
speichere ich die Konfiguration ab.
Jetzt erstellen wir unsere Applikation. Dazu nutzen wir das VisualStudio von Microsoft. Der ProfiNETStack
von Sybera wird dazu als C-Bibliothek in neues Projekt eingebunden. In unserem Beispiel haben
wir mit dieser Bibliothek eine einfache Konsolen-Applikation erstellt. Der C++ Code besteht dabei aus
zwei Teilen:
Dem Windows Code für die Verwaltungsaufgaben und der visuellen Darstellung, und dem Echtzeit-
Code für den zyklischen Datenaustausch und die Steuerung der Antriebe. Schauen wir uns zunächst
den Windows Teil etwas genauer an.
Als erstes wird ein globaler Speicher für die Verwaltung der Antriebsvariablen erstellt. Dieser Speicher
kann sowohl innerhalb der Echtzeit, als auch im Windows Teil genutzt werden. Dabei werden die
Antriebselemente in so genannten DRIVESET Strukturen verwaltet.
Nun wird der Ethernet-Modus für den IRT-Betrieb angepasst. In der Parameter-Struktur für den Stack-
Aufbau wird der Pfad auf die zuvor erstellte Konfigurationsdatei angegeben. Nun kann der ProfiNET
Stack aktiviert werden.
Nach erfolgreicher Ausführung werden die Parameter für den Betrieb des ProfiNET-Stacks
zurückgegeben. Diese umfassen unter anderem die Verwaltungsliste der vorgegebenen Stationen für
die weitere Programmierung.
Nun kann optional für jede Station der Stationsname und die IP-Adresse vergeben werden, sofern dies
nicht schon bei der Konfiguration erfolgt ist.
Jede einzelne Station kann nun für den ProfiNET-Betrieb aktiviert werden. Danach sind wir im
zyklischen Betrieb und können die ProfiDrive-Parameter für die Antriebe einstellen. Jetzt können die
Antriebe aktiviert werden und der funktionale Betrieb beginnt.
Im Echtzeit Teil der Applikation sind einige Strukturen vordefiniert. Die Applikationstask umfasst hierbei
das SignOfLife, welches für den taktsynchronen Betrieb ausgeführt werden muss. Ebenso sind die
Strukturen für den zyklischen Datenaustausch vorgegeben.
Für den funktionalen Betrieb ist für uns die Funktion DoLogic interessant, da wir hier auf die Nutzdaten
der Antriebe Zugriff haben. Zu beachten ist, dass die Nutzdaten im BigEndian Mode übertragen werden.
Wir ermitteln uns also die Pointer auf die Eingangs- und Ausgangs-Variablen und konvertieren diese in
das Little-Endian Format für unser DriveSet.
Wir wollen nun die Antriebe mit einer vorgegebenen Drehzahl starten. Der Synchronbetrieb richtet sich
hierbei nach dem Telegramm 5 der ProfiDrive Spezifikation und besteht unter anderem aus den
Variablen Solldrehzahl, Fehlertoleranz und Verstärkungsfaktor. Schauen wir uns das nun in der Praxis
an.
Zuletzt wollen wir den Hochlauf der Antriebe mit der Software Wireshark analysieren. Dazu nutze ich
den NetAnalyzer der Fa. Hilscher, mit dem die Ethernet-Kommunikation ohne Zeitverschiebung auf
Nanosekunden-Basis aufgezeichnet werden kann.
Ich starte nun die Applikation. Beobachten wird dabei den Antrieb und die NetAnalyzer Software.
Nachdem genügend Frames aufgezeichnet wurden, beende ich die Aufnahme und konvertiere diese in
das Wireshark-Format.
Nun öffne ich diese Datei mit Wireshark und sehe gleich im Anfang-der-Aufzeichnung das DCP und
ARP-Protokoll für das Auffinden des Stationsnamens und der IP-Adresse. Danach kann ich das
Einmessen der Delay-Zeiten verfolgen, das über das PTCP-Protokoll erfolgt. Nun beginnt das
azyklische ProfiNET Protokoll, mit den Services CONNECT, WRITE und CONTROL.
Um einen besseren Überblick zu erhalten, setzte ich einen Filter, so dass nur das azyklische ProfiNET
Protokoll angezeigt wird. Hier sehe ich nun alle erforderlichen ProfiNET-Services, einschließlich der
ProfiDrive-Parametrierung. Ich entferne den Filter wieder und sehe mir nun die zyklische Kommunikation
etwas genauer an.
Ein Zyklus besteht dabei in unserem Fall aus 4 ProfiNET-Frames, zwei für den Master Output und zwei
für den Master Input. Ich markiere den Beginn eines Zyklus und setzte eine Zeitreferenz. Nun kann ich
den Abstand zum nächsten Zyklus messen und dieser beträgt mit einem leichten Jitter ca. 1
Millesekunde.
Gerne beantworten wir Ihre Fragen in einem persönlichen Gespräch.

ProfiNET Training vom 21.11. bis 22.11.2024Um die Feldbus-Kommunikation effizient anwenden zu können, bietet Sybera das ...
25/10/2024

ProfiNET Training vom 21.11. bis 22.11.2024

Um die Feldbus-Kommunikation effizient anwenden zu können, bietet Sybera das Training "ProfiNET Entwicklung" an. Die Schulung ermöglicht anhand von Beispielen und praktischen Übungen (auch remote) einen umfassenden Einblick in die ProfiNET Technologie.
Die Teilnehmer des Training erhalten ausführliche Hintergrundinformationen über die ProfiNET Technologie für den täglichen Einsatz und festigen ihr Wissen mit Wireshark-Analysen. Auch werden die Teilnehmer der Schulung in die Lage versetzt, ProfiNET Projekte selbständig zu konfigurieren, zu programmieren und Fehler zu analysieren.

Das Training richtet sich somit an alle Entwickler, Anwender und Service-Techniker.

Präsenz oder Remote

Als Teilnehmer haben Sie dabei die Wahl, ob Sie in Holzgerlingen in unserem Schulungsraum dabei sind, oder ob sie von ihrem Büro aus online an der Schulung teilnehmen wollen. In beiden Fällen haben Sie einen eigenen PC für die Schulung – entweder klassisch im Schulungsraum oder online über eine Remote-Verbindung.

Inhalte

- ProfiNET im Überblick
- Technologische Grundlagen für ProfiNET - IO
- Erläuterung der ProfiNET IO Spezifikation
- ProfiNET Frames
- ProfiNET Services
- Aufbau von Applikationsbeziehungen
- Aufbau von Kommunikationsbeziehungen
- Diagnosekonzept
- Alarm-Management
- Azyklischer Datenverkehr
- Zyklischer Datenverkehr
- ProfiNET RT / IRT - Kommunikation
- ProfiSAFE
- ProfiNET Projektierung
- Einführung in die GSDML Gerätebeschreibung

(Sybera GmbH, www.sybera.de, [email protected])

Warum nicht neue, kostengünstigere Wege gehen ...mit den Automationslösungen von Sybera.Unsere Automationslösungen für E...
18/06/2024

Warum nicht neue, kostengünstigere Wege gehen ...
mit den Automationslösungen von Sybera.

Unsere Automationslösungen für EtherCAT, ProfiNET und Ethernet/IP setzen Maßstäbe in Bereichen wie Antriebstechnik, Messtechnik, Simulationstechnik, Oberflächendesign und Bildverarbeitung.

Und das ohne Risiko !

Wenn Sie sich für unser Angebot entscheiden, erstellen wir nach Ihren Vorgaben ein Pflichtenheft. Dann erstellen wir ein funktionsfähiges Programmgerüst für Ihr Projekt. Erst wenn diese Software bei Ihnen läuft, stellen wir die Rechnung.

- schnell
- einfach
- kostengünstig

Informieren Sie sich bei uns ausführlich. Gerne führen wir Ihnen die Lösungen bei uns auch direkt vor.

(Sybera GmbH, www.sybera.de, [email protected])

24/05/2024

Webinar: ProfiNET Smart Vision

Dieses Produkt von Sybera vereint 2 Bereiche miteinander:
Zum einen die ProfiNET Anbindung an die SPS und zum anderen die Bilderfassung und Bildverarbeitung. Somit können Aufgaben wie, Pick&Place, Messtechnik und Qualitätssicherung ohne großen Aufwand realisiert werden.

Was benötigen wir dazu?

Wir benötigen eine ProfiNET-SPS, einen Standard-PC, eine GigE-Vision-Kamera und die Software Smart Vision Control für die Bilderfassung, Bildverarbeitung und Feldbusanbindung.

1. ProfiNET Anbindung

Im ersten Schritt betrachten wir die Feldbusanbindung für ProfiNET. Dazu brauchen wir natürlich eine GSDML-Datei, um unser Smart Vision Gerät in die ProfiNET-Konfiguration einzubinden. Diese wird mit Smart Vision Control mitgeliefert und kann wie gewohnt im TIA-Portal eingebunden werden. Unser ProfiNET Smart-Vision System liefert fest 40-Bytes an die SPS und erhält 4-Bytes von der SPS. Das ergibt sich aus 4 x 10 Bildverarbeitungs-Elementen (oder Items).

Wie bei jedem ProfiNET-Gerät wird ein Stationname und eine IP-Adresse vergeben. Nun können wir die Kommunikation zur SPS testen.
Dazu starten wir einfach die Software SmartVisionControl

2. Kamera Anbindung

Die Kamera-Einbindung ist ebenso einfach und erfolgt mit dem Zusatzprogramm VisionGen. Ich scanne nach der Kamera, und bekomme alle Parameter übertragen. Dann kann ich die Verbindung überprüfen. Wenn die Verbindung erfolgreich ist, erhalte ich ein Testbild.

3. AutoAdjust

Besonders ein Kamera-Parameter ist hier von Bedeutung, das PacketDelay, da dieses die Bild-Übertragungszeit entscheidend beeinflusst und mit der Bildverarbeitungszeit abgeglichen werden muß - das passiert semi-automatisch. Daher wähle ich am Anfang einen hohen Wert. Nachdem ich das PacketDelay geändert habe, speichere ich meine Kamera-Konfiguration ab.

4. Kamera Items

Wir haben insgesamt 10 kombinierbare Bildverarbeitungselemente (Items), die frei miteinander kombiniert werden können, und das Ergebnis direkt der SPS zur Verfügung stellen. Diese Items sind in Hauptgruppen eingeteilt:

- Mittelpunktbestimmung
- Winkelbestimmung
- Abstandmessung
- Kontour-Messung
- Ecklagenbestimmung
- Musterbestimmung

Die Items sind wiederum in SubItems untergliedert und bilden somit eine Vielzahl an Funktionen für die Bildverarbeitung. Jedes Item besitzt Parameter zur Steuerung. Alle Parameter eines Items werden in einer eigenen Parameterdatei abgelegt und können jederzeit editiert werden. Das erste Item hat besondere Bedeutung. In dieser Parameterdatei wird unter anderem auch die Konfigurationsdatei der Kamera eingetragen.

5. Bildvorverarbeitung

Neben der Kamera selbst, dem Objektiv und der Beleuchtung, hat die Bild-Vorverarbeitung eine besondere Bedeutung für die Qualität des Ergebnises. Typische Merkmale der Bild-Vorverarbeitung sind Helligkeit und Kontrast, sowie Schärfe und Schwellwert. Bevor also die Bild-Verarbeitung beginnen kann, müssen diese Parameter sauber justiert werden.

6. Skalierung

Die Skalierung erfolgt semi-automatisch mit einer Schablone. Diese Schablone wird so unter die Kamera platziert, dass der maß-definierte schwarze Bereich möglichst den Bildbereich ausfüllt. Nun wird die Bildvorverarbeitung so eingestellt, dass ein guter Kontrast entsteht. Die Vorgehensweise ist nun diese:

Mit dem Kamera-Item "Distanz" wird die Länge des Schablonenelements in Pixel gemessen und soll dann mit dem tatsächlichen metrischen Längenwert in Relation gesetzt werden. Dazu wird für das Item eine RegionOfInterest-Line so gezogen, dass diese den Anfang und das Ende des maß-definierten Bereichs der Länge nach überdeckt. Das Ergebnis entspricht der Länge in Pixel. Nun geben wir das metrische Maß im Dialog ein. Da die Länge des maß-definierten Bereichs 100mm entspricht, und wir eine Auflösung von 0,1mm erreichen wollen, geben wir hier den Wert 1000 vor. Jetzt können wir den Skalierungsfaktor berechnen lassen, der dann beim nächsten Startup übernommen wird.

7. Pick & Place

Als typisches Anwendungsbeispiel von ProfiNET Smart Vision soll der Einsatzbereich für Pick&Place demonstriert werden. Dazu werden 3 Kamera-Items benötigt:
- Lagebestimmung (X/Y)
- Orientierung (Winkel)
- Abstandsmessung(z.B. Abstände)

Für alle 3 Items muss die RegionOfInterest definiert werden. Dabei wird für die Mittelpunktbestimmung der gesamte Bildbereich gewählt, damit alle Objekte erfasst werden können. Für die Winkelbestimmung und Distanzmessung wird die RegionOfInterest jeweils nur auf das erste Element gelegt. Werden die Objekte nun bewegt, so verschieben sich auch automatisch die RegionOfInterest, ausgehend von dem neuen Mittelpunkt. Nun kann ein Objekt nach dem anderen entfernt werden, da die Koordinaten, der Winkel und die Vermessungsdaten der ProfiNET-SPS immer aktuell mitgeteilt werden.

Ich hoffe das Video hat Ihnen gefallen. Haben Sie Lust auf mehr ? Dann besuchen Sie unseren YouTube Kanal. Gerne beantworten wir Ihre Fragen in einem persönlichen Gespräch.

(Sybera GmbH, www.sybera.de, [email protected])

EtherCAT Training vom 11.6. bis 12.6.2024Um die Feldbus-Kommunikation effizient anwenden zu können, bietet Sybera das Tr...
24/05/2024

EtherCAT Training vom 11.6. bis 12.6.2024

Um die Feldbus-Kommunikation effizient anwenden zu können, bietet Sybera das Training "EtherCAT Entwicklung" an. Die Schulung ermöglicht anhand von Beispielen und praktischen Übungen (auch remote) einen umfassenden Einblick in die EtherCAT Technologie.

Die Teilnehmer des Training erhalten ausführliche Hintergrundinformationen über die EtherCAT Technologie für den täglichen Einsatz und festigen ihr Wissen mit Wireshark-Analysen. Auch werden die Teilnehmer der Schulung in die Lage versetzt, EtherCAT Projekte selbständig zu konfigurieren, zu programmieren und Fehler zu analysieren.

Das Training richtet sich somit an alle Entwickler, Anwender und Service-Techniker.

Präsenz oder Remote

Als Teilnehmer haben Sie dabei die Wahl, ob Sie in Holzgerlingen in unserem Schulungsraum dabei sind, oder ob sie von ihrem Büro aus online an der Schulung teilnehmen wollen. In beiden Fällen haben Sie einen eigenen PC für die Schulung – entweder klassisch im Schulungsraum oder online über eine Remote-Verbindung.

Inhalte

- Grundlagen Industrial Ethernet
- EtherCAT Telegramm Struktur
- EtherCAT State Management
- Register Interface
- PDI Interface
- logische und physikalische Moduladressierung
- SYNC Management
- FMMU Management
- EtherCAT Mailbox Kommunikation
- COE und PDO Assignment
- Distributed Clock (DC)
- Watchdog Überwachung
- EEPROM-Interface
- HOT Connect/Swap
- Safety over EtherCAT
- Parametrierung und XML Dateien
- EtherCAT Realtime Master

(Sybera GmbH, www.sybera.de, [email protected])

Die Zuverlässigkeit unser Produkte macht uns sicher - Sie bezahlen erst bei Erfolg !Zuerst erstellen wir nach Ihren Vorg...
21/05/2024

Die Zuverlässigkeit unser Produkte macht uns sicher - Sie bezahlen erst bei Erfolg !

Zuerst erstellen wir nach Ihren Vorgaben ein Pflichtenheft. Dann erstellen wir ein funktionsfähiges Programmgerüst für Ihr Projekt. Erst wenn diese Software bei Ihnen läuft, stellen wir die Rechnung.

Wir bieten Ihnen damit ein Rundum-Sorglos-Paket zu fairen Preisen und ohne Risiko.

Ethernet/IP Scanner auf Windows-BasisMit dem PC-basierten Ethernet/IP Master Stack für Windows und der X-Realtime Engine...
24/04/2024

Ethernet/IP Scanner auf Windows-Basis

Mit dem PC-basierten Ethernet/IP Master Stack für Windows und der X-Realtime Engine entfällt die Notwendigkeit einer separaten Controller-Hardware, da die Master-Steuerung direkt vom PC aus mit Standard-Ethernet-Adaptern umgesetzt wird.

Mit Hilfe des Ethernet/IP Bibliothekssystems können Sie eigene Applikationen entwickeln und programmieren. Profitieren Sie von einfachen Interface-Funktionen, um Steuerungsprojekte zu realisieren und Ihre eigenen Anwendungen grafisch zu gestalten. Unsere Bibliotheksfunktionen ermöglichen die einfache Umsetzung von Parametrierungen und logischen Verknüpfungen.

Wir bieten Ihnen die Gewährleistung, dass unsere Bibliotheksfunktionen auch auf komplexe Vorgänge wie Zustandswechsel der Geräte oder Fehlersituationen Einfluss nehmen können. Die Konfiguration und Diagnose der Ethernet/IP-Geräte erfolgt mit unserer mitgelieferten Software EIPCONFIG.

Eikgenschaften:

• Ethernet/IP Device Configurator
• Support of Multi Connection
• Support of Realtime Class 0 and 1
• Sampling upto 100 psec
• Ethernet/IP Service Interface
• High-/Low-Level interface
• Error Management
• Diagnostics
• Sequence Log

(Sybera GmbH, www.sybera.de, [email protected])

18/04/2024

Entdecken Sie jetzt den ProfiNET Masters für Windows von Sybera!

Mit dem Sybera ProfiNET Master haben Sie den Schlüssel in der Hand, um eigene ProfiNET-Anwendungen in höheren Programmiersprachen zu entwickeln. Unser offenes Echtzeit-Bibliothekssystem ermöglicht eine präzise Steuerung von ProfiNET-Geräten und bietet Ihnen die Freiheit, Anwendungen ganz nach Ihren Vorstellungen zu gestalten.

Dank unserer innovativen Realtime Engine und Ethernet Transportschicht können Sie ProfiNET-Geräte zyklisch auf Ihrem PC betreiben, ohne zusätzliche Controller-Hardware zu benötigen. Der Sybera ProfiNET Master ermöglicht es Ihnen, ProfiNET-Geräte direkt über die PC-Hardware und Standard-Ethernet-Adapter wie REALTEK und INTEL zu steuern.

Das Tool PNIOVERIFY vereinfacht die Parametrierung und Diagnose der Geräte, einschließlich der Vergabe von Stationsnamen und IP-Adressen.
Mit erweiterten Bibliotheksfunktionen behalten Sie die Kontrolle über komplexe Vorgänge und Fehlersituationen. Unser Protokoll-Stack umfasst das ProfiNET Protokoll-Management, Fehlerbehandlung und Gerätelogistik, damit Sie sich voll und ganz auf Ihre Projekte konzentrieren können.

Eigenschaften des Sybera ProfiNET Masters:

- PC-basierter ProfiNET Controller Stack (keine zusätzliche Controller-Hardware erforderlich)
- ProfiNET Station Management
- Zykluszeiten von bis zu 250 µs
- ProfiNET Service Interface
- GSDML Konfigurator
- Alarm-Handling
- Error Management
- Diagnostics Interface
- Sequence Log
- RTC1 und RTC3 (mit Intel Ethernet I210)

Steigen Sie ein in die Welt der Windows-basierten ProfiNET-Steuerung und nutzen Sie unsere Lösung für typische Einsatzgebiete wie Messtechnik, Qualitätssicherung, Antriebstechnik, Robotik, Lasertechnik, Schweißtechnik, Sensorik und Steuerungstechnik.

Besuchen Sie unsere Website für weitere Informationen und lassen Sie sich von den Möglichkeiten des Sybera ProfiNET Masters für Windows überzeugen!

(Sybera GmbH, www.sybera.de, [email protected])


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