d3-design - Advertising & Media Design Agency

d3-design - Advertising & Media Design Agency Werbeagentur & Inhouse Adobe Schulungen seit über 25 Jahren Print - Web - Multimedia - Film - VFX - 3D - Deko - Schulungen

Wenn die KI meinen Job übernimmt, dann kann ich ja am Meer bleiben 🌴😎🍸Schon ein verführerischer Gedanke. Allerdings ist ...
11/08/2026

Wenn die KI meinen Job übernimmt, dann kann ich ja am Meer bleiben 🌴😎🍸

Schon ein verführerischer Gedanke. Allerdings ist KI nicht die erste technische Revolution im Mediendesign, die ich miterlebe: Als ich in den 90ern in der Werbeagentur meiner Eltern begann, mitzugestalten, bekamen wir Grafiken noch auf CD-ROMs zugeschickt. Heute generieren wir sie dank KI innerhalb von Sekunden. Irgendwo dazwischen kamen die Desktop Publishing Revolution (Anfangs mit Ventura, dann XPress), einen immer besser werdender Photoshop, das Internet, digitale Fotografie, Social Media uvm.

Über KI wird meist nur in Extremen gesprochen. Für die einen Verheißung: Die KI wird uns Arbeit abnehmen, kreativer und produktiver machen, vielleicht sogar einige der größten Probleme unserer Zeit lösen. Das glaube ich auch. Oder hoffe es zumindest. Wenn wir es nicht scheitern lassen und vor den geldgierigen Großkonzernen und Typen wie Trump oder Musk in die Knie gehen …
Für die anderen ist sie der Anfang vom Ende: von Berufen, von Kreativität, vielleicht irgendwann sogar von dem, was uns als Menschen ausmacht. Kann ich genauso nachvollziehen. Terminator, Matrix … Wer weiß.

Aber beide Sichtweisen greifen sicher zu kurz. Denn aufhalten können wir die Entwicklung nicht mehr. Sie ist schon längst da. Also müssen wir damit wachsen. Lernen. Uns anpassen. Etwas daraus machen. Etwas aus uns als Menschheit machen. (Ja, ich denke gerne in großen Dimensionen.)

Es würde mich jedenfalls nicht stören, wenn KI uns zwingt, wieder menschlicher zu werden. Meines Erachtens höchst an der Zeit …!

Ok, das sind riesige, philosophische Dimensionen. Zurück zum Job:

Bei jeder technischen Entwicklung im Mediendesign haben sich unsere Werkzeuge verändert. Dieses Mal ist aber noch etwas anderes passiert: Das Werkzeug beginnt selbst zu gestalten und zu »denken«..

KI ist vielleicht die erste dieser Entwicklungen, die uns so radikal zwingt, darüber nachzudenken, was eigentlich unsere »wirkliche« Aufgabe ist, wenn das Werkzeug selbst immer mehr von dem übernimmt, worin wir bislang unsere großen Stärken gesehen haben. Ich meine das eigentlich wieder in der großen Dimension der Menschheit. Aber auch im Job: Vielleicht besteht die Zukunft von uns Designer:innen einfach auch wieder ein bisschen weniger darin, nur bestimmte Programme besonders gut bedienen zu können. Nicht falsch verstehen! Als Adobe-Trainer weiß ich, dass es unglaublich wichtig ist, schnell und gut und effizient arbeiten zu können. Sonst würden wir mit der Schnelligkeit der Entwicklungen gar nicht mitkommen. Aber auf der Meta-Ebene gemeint: Die Zukunft im Mediendesign besteht aus meiner Sicht darin, im qualifizierte menschlich-fühlende Entscheidungen zu treffen. Eine Idee zu haben und etwas zu schaffen, das für einen anderen Menschen eine Bedeutung hat.

Sehr idealistisch, ich weiß. Und gar nichts Neues. Und doch ist es heute etwas anderes als noch vor zehn Jahren. Denn zum ersten Mal nimmt uns das Werkzeug nicht nur Arbeit ab. Es beginnt, uns einen Teil des Denkens abzunehmen.

Wenn eine Maschine in Sekunden hundert Bilder erzeugen kann, wird das bloße Erzeugen allein weniger wertvoll, oder?
Dann wird es (endlich) wieder wichtiger, welches Bild wir auswählen. Warum wir es auswählen. Was wir damit erzählen wollen. Wen wir damit berühren. Was ein anderer Mensch dabei fühlen soll. So sollte es selbstverständlich immer sein. Aber ist es so immer? In der gestressten Marketing-Abteilung, in der morgen früh drei Sujets fertig sein müssen? Im täglichen Kampf um Content? Im schnelllebigen Social Media? Glaub nicht!

Wenn KI immer mehr Antworten kennt, wird es wichtiger, die richtigen Fragen zu stellen. Ok, das wissen wir. Zumindest drüben auf LinkedIn. Aber wenn sie immer mehr Routine übernimmt, werden Urteilskraft, Erfahrung, Neugier, Empathie und sogar Zweifel wertvoller. Gerade der Zweifel kommt hier meist nur im negativen Kontext … Ich meine ihn im positiven, »unschuldigen« Kontext. Sehr offen menschlich …

Und das ist die Herausforderung: Herauszufinden, welches Denken wir ihr überlassen wollen – und welches besser nicht.
Was übrig bleibt, könnte ausgerechnet das sein, was uns menschlich macht.

06/08/2026

Es ist Zeit, der Wahrheit ins Gesicht zu sehen: Macht es im Zeitalter der KI überhaupt noch Sinn, sich Design-Skills anzueignen? 🤔

Ich persönlich finde den Hype um reißerische Hooks extrem blöd – und ja, ich falle selbst manchmal darauf herein. Deshalb bleibe ich lieber bei der guten alten rhetorischen Frage, auf die ohnehin schon jede:r die Antwort kennt, der oder die einmal mit mir zu tun hatte.

Die Antwort lautet natürlich: Ja.

KI beschleunigt Designprozesse massiv und ist heute völlig zurecht Teil eines zeitgemäßen Grundlagenkurses. Was sie aber nicht ersetzt, ist der menschliche Blick: Ideen in eine stimmige Form zu bringen, Konzepte sauber umzusetzen und Details so zu gestalten, dass am Ende nicht nur irgendetwas funktioniert, sondern wirklich gut aussieht und professionell wirkt.

Gerade deshalb sind fundierte Kenntnisse in Adobe InDesign, Photoshop und den aktuellen KI-Workflows für viele Jobs im Marketing und in der visuellen Kommunikation wichtiger denn je.

Mein 6-tägiger Fundamentals-Kurs »Layoutgestaltung und Bildbearbeitung mit Adobe InDesign, Photoshop und KI Firefly« am WIFI Niederösterreich in St. Pölten bietet dafür ein solides Fundament. Wir arbeiten mit den wichtigsten Funktionen von InDesign und Photoshop, binden Adobe Firefly sinnvoll in den Workflow ein und schauen uns auch an, wie aktuelle KI-Tools und Partnermodelle moderne Gestaltungsprozesse sinnvoll ergänzen können.

Kurz gesagt: solide Grundlagen, moderne Workflows, viele praxisnahe Tipps und Tricks – und ein klarer Fokus darauf, wie gutes Mediendesign heute wirklich funktioniert.

Start: ab 28. September in St. Pölten
👉 Zur Anmeldung: https://www.noe.wifi.at/kurs/21044x-layoutgestaltung-und-bildbearbeitung-mit-adobe-indesign-photoshop-und-ki-firefly

Für mehr Effizienz in Adobe PhotoshopNummer 01: Die BlitzmaskeMeine Nummer 1 ist keine spektakuläre KI-Funktion. Sie exi...
04/08/2026

Für mehr Effizienz in Adobe Photoshop
Nummer 01: Die Blitzmaske

Meine Nummer 1 ist keine spektakuläre KI-Funktion. Sie existiert schon lange, ist unglaublich leistungsfähig, und sie ist so gut versteckt, dass viele selbst nach Jahren in Photoshop noch nie bewusst mit ihr gearbeitet haben.

Offiziell findet man sie in den Ebenenstilen unter „Mischen, wenn …“. Aber einen wirklich griffigen, offiziellen Namen hat die Funktion nicht . Ich nenne sie deshalb seit Jahren die Blitzmaske – oder etwas nüchterner die Farbausschließungsregler.

Sie blendet Bereiche auf der aktiven Ebene auf Basis bestimmter Helligkeits- und/oder Farbbereiche der Ebene selbst oder der darunterliegenden Ebene in Sekunden aus.

Damit lassen sich beispielsweise Hintergründe, Strukturen, Himmel, Rauch, Feuer, Texturen, Lichtreflexe oder feine Details oft sehr viel schneller isolieren als mit einer klassischen Auswahl. Genial auch für Retusche, Produktumfärbung, fotorealistische Effekte etc.

Manchmal entsteht damit bereits eine nahezu perfekte Maskierung. In anderen Fällen liefert sie zumindest eine ausgezeichnete und zeitsparende Grundlage, auf der anschließend eine normale Maske aufgebaut werden kann.

Und dann kommt der Teil, den noch weniger kennen, in vielen Fällen diese Funktion aber erst wirklich brauchbar machen: Hält man beim Ziehen eines Reglers Alt unter Windows beziehungsweise Option am Mac gedrückt, wird der Regler gesplittet (das kleine Dreieck geteilt).

Erst dadurch entstehen weiche Übergänge. Ohne das Teilen werden Tonwerte nur hart ein- oder ausgeblendet. Mit dem geteilten Regler lässt sich dagegen genau bestimmen, wo der Übergang beginnt und über welchen Bereich er weich ausläuft. Genial auch für Rauch, Nebel, Galaxien …

Technisch ist die Blitzmaske keine klassische Ebenenmaske. Die Pixel bleiben aber genauso vollständig erhalten und werden lediglich abhängig von ihren Ton- und Farbwerten ein- oder ausgeblendet. Das dann noch in Verbindung mit dem Lab-Modell … 🤫

Das macht die Methode schnell, flexibel und nicht-destruktiv. Und perfekt für Platz 1: mächtig, kaum bekannt und seit vielen Jahren direkt vor unseren Augen versteckt.

30/07/2026
Für mehr Effizienz in Adobe PhotoshopNummer 02: Geheime ShortcutsPhotoshop besitzt eine ganze Reihe kleiner Tastenkombin...
30/07/2026

Für mehr Effizienz in Adobe Photoshop
Nummer 02: Geheime Shortcuts

Photoshop besitzt eine ganze Reihe kleiner Tastenkombinationen, die viele selbst nach Jahren nicht kennen.

Nicht unbedingt, weil sie tatsächlich alle geheim wären. Aber viele davon tauchen nicht dort auf, wo man üblicherweise nach Tastaturbefehlen sucht. Oder sie funktionieren nur in einem bestimmten Kontext oder zusammen mit einem Mausklick.

Häufige Verwendung finden zum Beispiel die Shortcuts zum Füllen von Ebenen, Auswahlen oder Masken (u.a. Alt + Rücktaste | Strg + Rücktaste | Shft + Rücktaste), oder das Laden von Transparenzen / Auswahlen mit Strg-/Command-Klick auf das Vorschaubild einer Ebene.
Auch für Schnittmasken, Ebenen, Masken, Kanälen uvm. … gibt es solche unscheinbaren Kombinationen.

Natürlich kann man vieles davon auch über Menüs, Bedienfelder und Dialoge erledigen. Nur halt nicht so effizient und schnell.

Ich würde sagen: Genau diese kleinen, kontextabhängigen Helfer machen den Unterschied zwischen »Ich kann Photoshop bedienen« und einem wirklich flüssigen Workflow.
Deshalb hat sich dieser unspektakuläre Tipp für mich Platz 2 verdient.

Für mehr Effizienz in Adobe PhotoshopNummer 03: Zaubern mit LabLab ist für viele Photoshop-Anwender:innen ein Farbmodell...
28/07/2026

Für mehr Effizienz in Adobe Photoshop
Nummer 03: Zaubern mit Lab

Lab ist für viele Photoshop-Anwender:innen ein Farbmodell, das sie höchstens vom Hörensagen kennen. Dabei gehört es zu den mächtigsten Bereichen professioneller Bildoptimierung.

Der entscheidende Unterschied zu RGB: In Lab werden Helligkeit und Farbe voneinander getrennt. Dadurch lassen sich Korrekturen durchführen, die in RGB oft wesentlich schwieriger, ungenauer oder in derselben Form gar nicht möglich wären.

Ich nutze Lab unter anderem, um:
– Landschaftsaufnahmen mehr Tiefe und Klarheit zu geben,
– Porträts kontrolliert zu optimieren,
– Unterwasserbilder aus extremen Farbstichen zurückzuholen,
– komplexe oder sogar unterschiedliche Farbstiche gleichzeitig zu korrigieren
– und Produktfarben präzise und glaubwürdig umzufärben.

Gerade bei Produktumfärbungen geht es nicht darum, einfach irgendeinen Farbton darüberzulegen. Materialwirkung, Helligkeit, Struktur und realistische Farbwiedergabe müssen erhalten bleiben.

Lab ist dabei kein Automatik-Zauberknopf. Aber wer versteht, wie die Kanäle funktionieren und miteinander zusammenspielen, kann Ergebnisse erzielen, die tatsächlich fast wie Zauberei wirken.

Meine Methoden und mein Verständnis von Lab wurden wesentlich durch die Arbeiten von Dan Margulis geprägt. Diese habe ich mit der Zeit modernisiert und erweitert.

Für mehr Effizienz in Adobe PhotoshopNummer 04: Harmonisieren statt mühsam anpassenEin Objekt freizustellen ist heute of...
23/07/2026

Für mehr Effizienz in Adobe Photoshop
Nummer 04: Harmonisieren statt mühsam anpassen

Ein Objekt freizustellen ist heute oft gar nicht mehr das größte Problem.
Das eigentliche Problem beginnt danach: Passt es wirklich ins Bild? Stimmen Licht und Schatten? Passt die Farbtemperatur? Ist der Kontrast glaubwürdig?

Wirkt das Objekt wie Teil der Szene – oder wie hineingeklebt?

Genau hier wird die relativ neue KI-Funktion »Harmonisieren« spannend.
Die Photoshop-Funktion analysiert Hintergrund und ausgewähltes Objekt und versucht, Farbe, Licht, Tonwerte besser aufeinander abzustimmen. Inklusive generiertem Schatten!

Das funktioniert häufig sehr gut und kann bei Composings enorm viel Zeit sparen. Zumindest als schneller Startpunkt ist es stark.

Für mehr Effizienz in Adobe PhotoshopNummer 05: Farben absolut messen statt ratenViele Farbkorrekturen werden nach Gefüh...
21/07/2026

Für mehr Effizienz in Adobe Photoshop
Nummer 05: Farben absolut messen statt raten

Viele Farbkorrekturen werden nach Gefühl gemacht. Das ist nicht grundsätzlich falsch – ein gutes Auge ist wichtig. Aber gerade bei Farbstichen, Produktfarben oder professioneller Bildoptimierung reicht das oft nicht aus.

Ein sehr mächtiger Tipp: In der Info-Palette kann man ein zweites Farbwertsystem anzeigen lassen –> Lab.

Warum Lab? Weil Lab Farbe anders beschreibt als RGB oder CMYK:
L steht für Helligkeit. a zeigt die Rot/Grün-Achse. b zeigt die Gelb/Blau-Achse.

Und: Lab ist das einzige absolute Farbwertsystem! Ein Wert, eine Farbe.

Damit lassen sich Farbstiche und Tonwertprobleme sehr viel analytischer beurteilen. Perfekt für Bildoptimierungen, Farbstichentfernungen oder professionelle Produktumfärbungen.

Noch exakter wird es mit dem »Farbprüfer-Werkzeug«, welches sogenannte Farbmesspunkte setzt und in der Info-Palette ständig überwacht. Damit kann man konkrete Stellen im Bild dauerhaft messen und während der Korrektur beobachten.

Für mehr Effizienz in Adobe PhotoshopNummer 06: KI-Retusche – Details gezielt ändernRetusche bedeutet heute nicht mehr a...
16/07/2026

Für mehr Effizienz in Adobe Photoshop
Nummer 06: KI-Retusche – Details gezielt ändern

Retusche bedeutet heute nicht mehr ausschließlich: Stempel, Reparaturpinsel, Masken und viel Geduld.

Diese Werkzeuge bleiben wichtig. Aber KI erweitert den Workflow enorm. Mit Adobe Firefly direkt im Adobe-Ökosystem – und externen Modellen wie Nano Banana / Gemini – lassen sich Bilddetails heute erstaunlich gezielt verändern.

Objekte austauschen. Störende Bereiche neu erzeugen. Materialien verändern. Farbvarianten testen. Details an konkrete Vorgaben anpassen.
Besonders interessant wird das bei exakten CI-Farben.

Trotzdem ist der Anwender der wichtigste Faktor: Prompt, Kontrolle, Anpassung und eventuelle »klassische« Nacharbeit.

KI ist der Ideengeber, Beschleuniger und Variantenmotor. Wir bleiben die Kontrollinstanz. Denn am Ende zählt nicht nur, ob ein Bild beeindruckend aussieht. Sondern ob es sauber, glaubwürdig und für den konkreten Auftrag verwendbar ist.

Adresse

Anemonenseestraße 27b
Wiener Neustadt
2700

Öffnungszeiten

Montag 10:00 - 18:00
Dienstag 10:00 - 18:00
Mittwoch 10:00 - 18:00
Donnerstag 10:00 - 18:00
Freitag 10:00 - 18:00

Telefon

+43 676 3019897

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von d3-design - Advertising & Media Design Agency erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Service Kontaktieren

Nachricht an d3-design - Advertising & Media Design Agency senden:

Teilen