Computerservice Luzern

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07/05/2020

Zur Zeit erhalten wir wieder täglich Anfragen zu einer bestimmten Art von SPAM / betrügerischen Mails:
Es handelt sich dabei um Mails die idR ein Passwort des Empfängers enthalten und behaupten, dessen Computer gehackt und auf diese Weise Erpressungsmaterial gesammelt zu haben. Der Empfänger wird dann zur Zahlung von Geld aufgefordert da sonst das (angebliche) Erpressungsmaterial an Arbeitgeber, Freunde & Bekannte verschickt würde. Das im Mail genannte Passwort dient dazu, den angeblichen "Hack" plausibler erscheinen zu lassen.
Grundsätzlich zu sagen ist, dass es sich hierbei um FAKES handelt. Solche Mails werden seit Jahren millionenfach verschickt. Den Absendern liegt mit allergrösster Wahrscheinlichkeit KEIN Erpressungsmaterial vor. Entsprechend gibt es auch keinerlei Grund auf die Geldforderungen einzugehen.
Die in den Mails genannten Passwörter stammen nicht von einem Hack Ihres PCs, sondern aus riesigen Datenbanken mit gestohlenen Passwörtern von gehackten Online-Diensten.
Falls Sie das in einer solchen Mail genannte Passwort aktuell noch verwenden, sollten Sie es unbedingt ändern.

12/04/2018

In den letzten Tagen gehäuft auftretende Probleme:

1. Benutzerprofil kann nicht geladen werden (Windows 7). Ein altbekanntes Problem welches nun (vermutlich im Zusammenhang mit einem kürzlichen Update) deutlich häufiger auftritt als normal. Die Lösung ist schnell und zuverlässig, benötigt aber gewisse Fachkenntnisse.

2. Office-Symbole sind plötzlich weiss und Office-Programme können damit nicht mehr gestartet werden (Windows 10). Vermutlich ebenfalls durch ein kürzliches Update ausgelöst.
Hier ist die Lösung noch schneller und zudem auch simpel: Einfach die "kaputten" Verknüpfungen löschen und sich aus dem Startmenü neue Verknüpfungen auf den Desktop / in die Taskleiste ziehen.

Bei Fragen beraten wir Sie gerne.

08/01/2018

Seit wenigen Tagen ist die Sicherheitsproblematik rund um "Meltdown" und "Spectre" ein grosses mediales Thema. Da die Angelegenheit technisch ziemlich komplex ist, dürften weder die (durchschnittlichen) Medienschaffenden noch ihre Zuschauer/hörer/leser verstehen, worum es geht. Dies zeigt sich auch in den relativ wenig informativen Berichten zum Thema. Hier daher ein paar allgemeine Hinweise:
1. Keine Panik. Wenn Ihnen seit kurzem etwas Ungewöhnliches auf Ihrem PC auffällt, hängt es höchstwahrscheinlich NICHT mit Meltdown oder Spectre zusammen. Wären Sie unwahrscheinlicherweise betroffen, würden Sie es nicht bemerken.
2. Ihr Virenscanner schützt Sie NICHT vor Spectre & Co (auch wenn er mit diesem Thema vielleicht auf Kundenfang geht). Vielmehr kann es sogar sein, dass Ihr Virenscanner verhindert, dass Sie die notwendigen Updates zum Schutz erhalten (siehe nächsten Punkt).
3. Das wichtigste (und eigentlich auch einzige) was Sie momentan tun können, ist sicherzustellen, dass Sie die neuesten Updates erhalten. Windows 10-Nutzer können prüfen, ob Sie folgende Updates erhalten haben: KB4056890, KB4056892, KB4056891. Ebenfalls sollten allfällige Browser von Drittherstellern (Firefox, Chrome etc.) sowie WebPlugins (Flash Player, Java) geupdated werden.
Die Windows-Updates sollten Sie normalerweise automatisch erhalten. Wenn dies bei Ihnen nicht der Fall ist, so liegt dies möglicherweise an Ihrem Virenscanner. Per aktuellem Stand (8.1.18 / 12:30) sind noch immer zahlreiche Virenscanner nicht mit den notwendigen Updates kompatibel. Dies betrifft u.a. Produkte von Bitdefender, G-Data, Fortinet, McAfee, Panda und TrendMicro. Es ist zu hoffen, dass diese Hersteller rasch nachbessern.

24/10/2017

Information für Nutzer von Bluewin-Mailadressen: Die grosse SPAM-Welle welche seit einigen Tagen über die Swisscom-Kundschaft hinwegrollt führt spätestens seit gestern Abend bei vielen Kunden auch zu Problemen beim Empfangen und insbesondere Versenden von E-Mails aus Bluewin-Postfächern. Dies Infolge einer Überlastung der Swisscom-Infrastruktur. Die Swisscom arbeitet nach eigenen Angaben an der Lösung des Problems.

14/05/2017

Seit Freitag ist das Thema des so genannten "WannaCry"-Kryptotrojaners in aller Munde. Da die Medienberichte zu diesem Thema zu einem grossen Teil ziemlich konfus und mit Halbwahrheiten gespickt sind, dürfte es dem durchschnittlichen Anwender schwerfallen, daraus zielführenden Informationen zu entnehmen. Im Folgenden daher einige Fakten:

1. Diese Art von Schädling, welcher Nutzerdaten (Dokumente, Fotos, ...) auf dem Computer verschlüsselt und für die Entschlüsselung eine Lösegeldzahlung fordert ist alles andere als neu. Sie geistert seit Jahren herum und infiziert unvorsichtige Nutzer.

2. Auch die Art und Weise wie der aktuelle Schädling auf den Computer eines einzelnen Privatanwenders gelangt bzw. wie die Erstinfektion in einem Firmennetzwerk stattfindet ist nicht neu. Dies passiert nicht aufgrund einer Sicherheitslücke in Windows, sondern weil ein unvorsichtiger Nutzer beispielsweise einen verseuchten E-Mail-Anhang öffnet.

3. Neu ist einzig, dass der Schädling, wenn er erst einmal den ersten Computer im Netzwerk infiziert hat (siehe 2.), sich anschliessend ohne weiteres Zutun der Nutzer auf weitere Geräte innerhalb des selben (Firmen-) Netzwerks verbreiten kann. Erst hier kommt diese Sicherheitslücke ins Spiel, von der immer die Rede ist.

4. Von dieser Sicherheitslücke betroffen sind allerdings nur Computer, die entweder noch immer das stark veraltete Windows XP nutzen (wovon bekanntlich spätestens seit April 2014 abzuraten ist) oder die seit mehreren Wochen keine Updates durchgeführt haben (namentlich Computer mit deaktiviertem oder defektem Auto-Update).

5. Für Sie als Nutzer bedeutet das:

a) Angemessene Vorsicht im Umgang mit E-Mail-Anhängen und Internetdownloads walten lassen (also genau so, wie schon seit eh und je!)

b) Sicherstellen, dass Ihr Betriebssystem die automatischen Updates durchführen kann (ebenfalls so, wie schon seit eh und je!)

c) Eine Datensicherungsstrategie umsetzen (auch das nichts neues.)

d) Wichtig sind die oben genannten Punkt a - c und NICHT das blinde Vertrauen auf so genannte Virenscanner und Sicherheitssoftware. Diese schützen Sie oft nur unzureichend.

FAZIT: Der aktuell in den Medien gehypte aber unzureichend erklärte Schadsoftware-Angriff ist weder etwas grundsätzlich neues noch erfordert er andere Sicherheits- und Vorsichtsmassnahmen als bisher.
Für Privatwanwender und KMU mit aktuellen und geupdateten Windows-Versionen ändert sich im Grunde gar nichts.
Wichtig ist einfach, dass die bereits vielen Jahren von uns propagierten Massnahmen auch tatsächlich umgesetzt werden.
Einzig für Firmen/Institutionen die ihrem Netzwerk stark veraltete Windows-Versionen (XP) oder nicht geupdatete Windows-Systeme einsetzen, besteht ein zusätzliches Risiko.

Bei weiteren Fragen beraten wir Sie gerne.

21/04/2017

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