Onboos GmbH

Onboos GmbH Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Onboos GmbH, Internetunternehmen, Linerhofstrasse 5, Saint Gallen.

Ich denke oft an meinen ersten Tag in einem Unternehmen, das mich geholt hatte, um ein ERP einzuführen.Das, was sie vorh...
13/08/2026

Ich denke oft an meinen ersten Tag in einem Unternehmen, das mich geholt hatte, um ein ERP einzuführen.

Das, was sie vorher hatten, würde kaum jemand ein System nennen. Ein Programm, das Belege druckte. Der Rest lief in Excel. Produktion, Lager, alles in Tabellen, die eine Handvoll Leute im Kopf hatte.

Und weisst du was? Es funktionierte. Jahrelang sogar.

Das Problem kam nicht von der Technik. Es kam vom Alter. Die Menschen, die das alles zusammenhielten, würden bald in Rente gehen. Und mit ihnen das halbe Firmenwissen.

Deshalb glaube ich: Digitalisierung ist keine Frage von wann. Sie ist eine Frage, ob du entscheidest, bevor die Umstände für dich entscheiden.

Die meisten warten nicht aus Faulheit. Sie warten aus Angst, sich falsch zu entscheiden. Aber Nicht-Entscheiden ist auch eine Entscheidung.

onboos ist gerade 4 geworden. Und ehrlich gesagt hätte ich es fast verpasst, mitten in der Arbeit, bis mich der IFJ dara...
11/08/2026

onboos ist gerade 4 geworden. Und ehrlich gesagt hätte ich es fast verpasst, mitten in der Arbeit, bis mich der IFJ daran erinnert hat.

Vor 4 Jahren wollte ich Webseiten für Coaches und Berater bauen. Daraus ist eine Agentur für ERP-Systeme, KI und Automation geworden, mit zwei eigenen Produkten, sendlix.io und onprodio.

Nichts davon stand am Anfang auf dem Plan. Und genau das ist für mich die schönste Erkenntnis: Du musst nicht wissen, wo du landest. Du musst nur ehrlich hinschauen, was gebraucht wird, und bereit sein, den Kurs zu ändern.

Der Weg ist das Ziel. Und er muss Spass machen. Bei mir tut er das, jeden Tag ein Stück mehr.

Danke an alle, die diesen Weg mit mir gehen, Kunden, Partner, mein Team. Auf die nächsten 4.

KI schreibt meine Mails. Sie sortiert meine Zahlen. Sie baut mir Dashboards. Aber eine Sache kann sie nicht.Sie sitzt ni...
15/07/2026

KI schreibt meine Mails. Sie sortiert meine Zahlen. Sie baut mir Dashboards. Aber eine Sache kann sie nicht.

Sie sitzt nicht beim Kunden, wenn ich frage, wie ein Prozess läuft, und drei Leute drei verschiedene Antworten geben.

Genau da fängt meine Arbeit an.

KI ist grossartig, wenn die Frage klar ist, die Daten sauber sind und es eine richtige Antwort gibt. Aber im echten KMU-Alltag ist die Frage selten klar. Der eine sagt, das läuft so. Der andere sagt, nein, ganz anders. Und der Dritte hat einen Workaround in Excel, von dem keiner wusste.

Diese Widersprüche aufzulösen, Menschen an einen Tisch zu holen, herauszufinden, wie es wirklich laufen soll: Das ist keine Tool-Frage. Das ist Zuhören.

Ich nutze KI jeden Tag. Aber die Antwort auf «wie soll das eigentlich laufen» kriege ich nur im Gespräch mit den Leuten, die es jeden Tag machen.

Wo zieht KI bei dir die Grenze?

Nein, KI nimmt dir nicht den Job weg.Sie nimmt dir die Arbeit weg, die du eigentlich nie machen wolltest.Zahlen aus eine...
10/07/2026

Nein, KI nimmt dir nicht den Job weg.

Sie nimmt dir die Arbeit weg, die du eigentlich nie machen wolltest.

Zahlen aus einem Tool ins nächste kopieren. Zum dritten Mal dieselbe Mail tippen. Belege sortieren, die niemand gerne sortiert. Diese Arbeit frisst nur Zeit und schafft keinen Wert.

Die Angst, dass KI Menschen ersetzt, verstehe ich gut. Aber in den Unternehmen, die ich begleite, sehe ich etwas anderes. Die Leute machen nicht weniger. Sie machen endlich das, wofür sie eingestellt wurden.

Der Einkäufer verhandelt wieder, statt Bestellungen abzutippen. Die Buchhalterin denkt mit, statt Bankeingänge von Hand zuzuordnen.

KI ist gut in dem, was sich wiederholt. Du bist gut in dem, was Urteil, Beziehung und Entscheidung braucht. Das übernimmt keine Maschine.

Welchen Teil deiner Woche würdest du gerne loswerden?

09/07/2026

Dein ERP hat jetzt KI-Funktionen? Schön. Bringen werden sie trotzdem wenig.

Und das liegt nicht an der KI. Es liegt an den Daten dahinter.

Fast jedes ERP-System wirbt heute mit KI: automatische Vorschläge, Prognosen, intelligente Auswertungen. Klingt gut. In der Praxis sehe ich aber oft das hier: Artikelnummern doppelt vergeben, Kundenadressen seit Jahren nicht gepflegt, Preise in Excel statt im System.

Und darauf soll die KI dann saubere Prognosen liefern? Das ist, als gibst du dem besten Navi die falsche Adresse. Du kommst pünktlich an, nur am falschen Ort.

KI macht aus Chaos keine Klarheit. Sie verstärkt nur, was schon da ist. Gute Daten rein, gute Ergebnisse raus. Chaos rein, schnelleres Chaos raus.

Die ehrlichste erste Frage vor jeder KI-Funktion ist deshalb nicht „welches Tool“, sondern: Wer pflegt bei uns eigentlich die Stammdaten?

Wann hast du deine zuletzt geprüft?

Seit dieser Woche sehe ich meine wichtigsten Geschäftszahlen auf einen Blick. Nicht verteilt auf fünf Tools, sondern an ...
06/07/2026

Seit dieser Woche sehe ich meine wichtigsten Geschäftszahlen auf einen Blick. Nicht verteilt auf fünf Tools, sondern an einem Ort.

Umsatz, offene Rechnungen, Pipeline. Live und immer aktuell.

Das Spannende daran: Ich habe dafür keine Zeile Code geschrieben. Ich habe Claude Cowork einfach gesagt, was ich sehen will. Über eine Schnittstelle zieht das Tool die Zahlen direkt aus meinen Systemen, jedes Mal frisch, wenn ich es öffne.

Früher hätte ich dafür einen Entwickler, ein Budget und ein paar Wochen Geduld gebraucht. Diesmal war es ein Nachmittag.

Was mich am meisten überrascht hat: Es geht gar nicht um die Technik. Es geht darum, dass ich aufhöre, Zahlen aus drei Exports von Hand zusammenzukopieren. Genau diese Arbeit verschwindet einfach.

Für mich ist das KI, die wirklich Sinn macht. Nicht der nächste Chatbot, sondern weniger sinnlose Arbeit.

Was würdest du sehen wollen, wenn du dein eigenes Dashboard an einem Nachmittag bauen könntest?

Ich gebs ehrlich zu: Bei der ganzen KI-Tool-Flut fühle ich mich manchmal selbst überfordert.Jede Woche taucht ein neues ...
24/06/2026

Ich gebs ehrlich zu: Bei der ganzen KI-Tool-Flut fühle ich mich manchmal selbst überfordert.

Jede Woche taucht ein neues Tool auf, das angeblich alles verändert. Dazu Threads mit 47 fertigen Prompts. Und ich sitze da und frage mich: bei welchem Problem hilft mir das eigentlich tatsächlich?

Was dabei keiner sagt: Diese Prompts sind meistens super generisch. Copy-paste bringt nur Mittelmass. Damit wirklich etwas funktioniert, musst du sie auf deinen Fall, deine Daten und deine Sprache anpassen.

Was ich für mich gemerkt habe: Je mehr Tools ich sammle, desto weniger komme ich ins Tun. Die Auswahl lähmt mehr, als sie hilft.

Mein Weg da raus ist simpel geworden. Ich frage mich nur noch eine Sache: Welche Aufgabe nervt mich diese Woche am meisten? Dann suche ich genau ein Werkzeug dafür und passe es so lange an, bis es für mich sitzt.

Ein Tool, das wirklich hilft, ist mehr wert als zwanzig, die ich nie öffne.

Wie geht es dir damit? Wie filterst du den Lärm?

Ich hab unzählige Stunden damit verbracht, zu verstehen, warum Prozess-Dokumentation scheitert, obwohl alle sie fordern....
16/02/2026

Ich hab unzählige Stunden damit verbracht, zu verstehen, warum Prozess-Dokumentation scheitert, obwohl alle sie fordern. Es ist nicht, weil du faul bist. Es ist ein tieferes, strukturelles Problem, das ich bei vielen gesehen habe.

Prozess-Dokumentation ist das Fitnessstudio-Abo der Unternehmensführung.

Alle haben eins. Niemand nutzt es.

Wir kaufen's, fühlen uns gut dabei – und dann verstaubt es in einem Ordner, den nur der Qualitätsmanager einmal im Jahr vor dem Audit aufmacht.

Warum?

Weil wir Dokumentation wie Ablage behandeln. Wir versuchen, Prozesse greifbar zu machen, indem wir alles in PDFs oder Wiki-Seiten packen und hoffen, dass sie jemand liest.

Aber ein Prozess muss leben.

Ich hab Unternehmen gesehen, die ein wahnsinniges Budget für saubere Dokumentation ausgeben. Externe Berater schreiben hunderte Seiten. Alles sieht perfekt aus. Und sechs Monate später? Öffnet es niemand mehr.

Bei mir schreiben die Kunden ihre Dokumentation selbst.

Das befähigt sie. Die Eigentümerschaft geht direkt an die Keyuser über – sie sind verantwortlich für den Inhalt und die Pflege. Denn Prozesse ändern sich ständig, und sobald das passiert, ist die Doku veraltet, wenn niemand sie anfasst.

Hier ist mein Maßstab: Wenn deine Doku nicht der erste Anlaufpunkt für dein Team ist, hast du keine Dokumentation.

Schreib nicht für den Auditor.
Schreib für den Kollegen, der Montagmorgen feststeckt.

Das Ziel ist nicht Vollständigkeit.
Das Ziel ist, dass jemand damit arbeiten möchte.

👉 Like & teile diesen Post, wenn du auch schon mal eine Doku erstellt hast, die niemand gelesen hat.

Hör auf, alte Prozesse digital nachzubauen. Stell dir vor, du könntest dein Business komplett neu denken. Das ist deine ...
11/02/2026

Hör auf, alte Prozesse digital nachzubauen. Stell dir vor, du könntest dein Business komplett neu denken. Das ist deine echte Chance auf Wandel.

Ich saß mal in einem Projekt auf Unternehmensseite, da lief eigentlich alles nach Plan. Bis jemand diesen einen Satz sagte: "Die Belege müssen aber exakt so aussehen wie im alten System."

Was dann passierte, ist eigentlich Wahnsinn.

Die Anpassung dieses Layouts hat ein Drittel des gesamten Budgets gefressen. 50.000 Euro.

Wofür?

Nicht für Automation. Nicht für besseren Service.
Sondern einfach nur dafür, dass eine Rechnung visuell identisch bleibt. Kein Kunde ruft an und sagt: "Hey, das Layout ist anders, ich kündige." Das interessiert niemanden.

Trotzdem haben wir das Geld verbrannt.

Das Problem liegt oft viel tiefer als die Software. Unternehmen kaufen teure Systeme und versuchen dann krampfhaft, ihre alten Excel-Tabellen und Workflows da reinzupressen. Wir digitalisieren Reibung, statt sie aufzulösen. Das ist wie ein neuer Anstrich für ein Haus, dessen Statik längst hinüber ist.

Warum wir das tun?

Sicherheit.
"Das haben wir schon immer so gemacht" ist der teuerste Satz im Mittelstand.

Wenn du seit 15 Jahren der Einzige bist, der diesen einen komplexen manuellen Prozess versteht, dann ist das deine Versicherung. Deine Daseinsberechtigung im Team. Wenn das System das plötzlich automatisch macht – oder wir merken, dass wir den Prozess gar nicht mehr brauchen – fühlst du dich ersetzbar.

Deshalb wird gekämpft.
-> Für Layouts.
-> Für unnötige Klicks.
-> Gegen den Abriss des Alten.

Bevor wir über Tools reden, müssen wir ehrlich sein. Frag dich lieber: Sollte dieser Prozess überhaupt noch existieren? Was würden wir tun, wenn wir heute bei null anfangen?

Manchmal ist die Antwort hart. Sie bedeutet, dass wir uns von Gewohnheiten verabschieden müssen. Aber genau diese Ehrlichkeit spart dir fünfstellige Summen und Monate an Frust.

Software löst technische Probleme. Aber das hier... das ist Kulturarbeit.

Kennst du solche "50.000 Euro Layouts" aus deiner Firma?

Drück auf 'Gefällt mir', wenn du auch lieber neu bauen statt nur renovieren würdest.

Adresse

Linerhofstrasse 5
Saint Gallen
9032

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Onboos GmbH erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Service Kontaktieren

Nachricht an Onboos GmbH senden:

Verknüpfungen

Teilen