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Gene Keys

Manchmal sitzt du da und denkst: Ich weiss doch alles. Ich habe so viel an mir gearbeitet und vermeintlich optimiert. Wa...
04/09/2026

Manchmal sitzt du da und denkst:

Ich weiss doch alles. Ich habe so viel an mir gearbeitet und vermeintlich optimiert. Warum klappt es trotzdem nicht?

BÄM. Und zack bist du wieder im Zweifel.

Das ist kein Versagen. Das ist dein Körper der noch nicht mitgekommen ist.

Wir sind so trainiert alles über den Kopf zu lösen. Noch mehr lesen, analysieren und immer noch mehr wissen in unsern Kopf reinstopfen. Aber manche Dinge sitzen tiefer - in alten Erinnerungen, in Schutzmustern, in der Energie die wir mit uns tragen.

Der Weg da raus führt nicht über "noch" mehr Wissen. Er führt über den Körper. Über das Spüren und das loslassen, was du schon lange nicht mehr brauchst.

Mit dir ist alles genau richtig, keine Sorge. Dein System hat nur noch nicht alles integriert.

Heute ist Freitag und das Wochenende steht vor der Türe.

Was wäre wenn du dir jetzt schon, peu à peu, erlaubst langsamer zu werden statt noch härter zu arbeiten?

Es gibt diesen Moment im Gespräch wo alles still wird. Wo jemand aufhört zu erklären und einfach sagt was wirklich ist.N...
02/09/2026

Es gibt diesen Moment im Gespräch wo alles still wird.

Wo jemand aufhört zu erklären und einfach sagt was wirklich ist.

Neulich war ist genau das passiert: Ich weiss genau was ich kann. Ich weiss nur nicht, warum ich es gerade nicht zeigen kann.

Ich kannte diesen Satz. Aus meiner eigenen Geschichte. Dieser Moment wo das Wissen im Kopf ist und der Körper gleichzeitig trotzdem auf Stopp schaltet.

Was ich damals gebraucht hätte war keine neue Strategie. Es war jemand der mir sagt: Dein Körper schützt dich. Er trägt alte Erfahrungen die er noch nicht loslassen konnte. Solange das so ist hilft auch kein neues Wissen.

Was mich am meisten verändert hat war der Moment wo ich aufgehört habe gegen meinen Körper zu arbeiten und angefangen habe ihm zuzuhören.

Genau das begleite ich heute. Den Körper mitnehmen. Die Energie klären, damit das was du weisst, auch wirklich spürbar wird in dir und nach aussen.

Wann hat dein Körper zuletzt Stopp gesagt und du hast einfach weitergemacht?

In einem virtuellen Erst-Gespräch sass mir neulich eine Frau gegenüber die alles mitbrachte was es für ihre neue Rolle b...
01/09/2026

In einem virtuellen Erst-Gespräch sass mir neulich eine Frau gegenüber die alles mitbrachte was es für ihre neue Rolle brauchte.

Jahrelange Erfahrung, medizinisches Wissen, Führungskompetenz. Und trotzdem lag der Hörer auf dem Tisch und sie griff nicht danach, obwohl es zu ihrem Daily Business gehörte.

Nicht weil sie nicht wusste was sie sagen sollte. Weil sich innen etwas zusammenzog sobald sie daran dachte.

Das ist der Unterschied den nur wenige kennen: Fachliche Kompetenz und das Gefühl innerlich kompetent zu sein sind zwei völlig verschiedene Dinge. Das eine kann Frau sich aneignen. Das andere muss von innen wachsen.

Genau das passiert vielen Frauen in neuen Rollen. Der Kopf weiss es längst. Der Körper jedoch hat noch nicht nachgezogen.

Was hilft ist nicht noch mehr Wissen. Es ist den Körper mitnehmen. Spüren wann Frau zuletzt einfach ICH war ohne nachzudenken. Diese Erinnerung ist der Anfang.

Kennst du den Unterschied zwischen wissen, dass du gut bist und es wirklich zu FÜHLEN?

Die Worte meiner Klientin aus unserem Erstgespräch schwingen bei mir noch immer nach: Ich kenne mich und eigentlich weis...
30/08/2026

Die Worte meiner Klientin aus unserem Erstgespräch schwingen bei mir noch immer nach:

Ich kenne mich und eigentlich weiss ich wer ich bin. Nur hier, in dieser neuen Rolle, finde ich mich nicht mehr.

Das ist kein Identitätsproblem. Das ist ein Übergang.

Manchmal wird die Angst vor einem falschen Satz grösser als die Freude über das was wir zu geben haben. Das ist der Moment wo wir uns selbst im Weg stehen.

Was dabei wirklich hilft: Nicht mehr Vorbereitung, jedoch ein zurückgehen zu Momenten wo es leicht war.

Wo du einfach DU warst.
Was war damals anders?
Welche Bedingungen hast du dir selbst gegeben?

Diese Antworten sind dein Kompass zurück zu dir - in jeder neuen Situation.

WIEDER GANZ DU.

Was hilft dir dabei dich in ungewohnten Situationen wieder zu erden?

Ich wünsche dir einen entspannten Sonntag.

In Verbindung,
Deine Nicole🌟

Sie beschrieb es so präzise, dass ich kurz innehalten musste.In ihrer früheren Rolle als Führungspersönlichkeit mit viel...
27/08/2026

Sie beschrieb es so präzise, dass ich kurz innehalten musste.

In ihrer früheren Rolle als Führungspersönlichkeit mit viel Verantwortung konnte sie einfach sagen: Das bin ich. Das kann ich bieten und ich mache es einfach.

Heute - in ihrer Traumstelle - fühlt sich sie oft unsicher und fragt sich, wo die Frau, die sie in der Führungsrolle verkörpert und gemeistert hatte, geblieben ist.

Nicht weil sie heute weniger kann. Im Gegenteil. Weil ein neues Umfeld etwas in ihr aktiviert hat, das sie längst überwunden glaubte.

Diese leise Stimme die fragt: Bin ich hier wirklich gut genug?

Das ist kein Zeichen von Schwäche. Das ist ein Zeichen, dass sie etwas wirklich will.

Selbstvertrauen ist keine Konstante. Es ist etwas das wir immer wieder neu verankern in uns selbst, nicht im Urteil anderer.

Hier drin liegt der Unterschied zwischen Selbstvertrauen das trägt und einem das beim ersten Gegenwind wegbricht.

Wann hast du zuletzt gespürt: Das bin ICH. Das darf ich der Welt anbieten?

Sie hatte alles was sie sich gewünscht hatte.Die Stelle, die Aufgabe und auch ein tolles Team. Und trotzdem fühlte sie s...
26/08/2026

Sie hatte alles was sie sich gewünscht hatte.

Die Stelle, die Aufgabe und auch ein tolles Team. Und trotzdem fühlte sie sich weit unter ihrer Kompetenz in ihren täglichen Handlungen.

Ich kenne dieses Gefühl und kann meiner Klientin sehr gut nachfühlen.
Fachlich weisst du genau was du tust. Innerlich fühlt es sich plötzlich ganz anders an. Fast schon so, als wärst du eine andere Person geworden sobald du in einem neuen Umfeld bist.

Was mich daran so beschäftigt: Es geht dabei selten um fehlende Kompetenz. Es geht darum, dass ein neues Umfeld alte Zweifel aktiviert. Zweifel die wir längst überwunden glaubten.

Was ich in solchen Momenten gelernt habe: Der Weg zurück zum eigenen Selbstvertrauen führt nicht über noch mehr Vorbereitung.

Er führt über die Frage: Wann habe ich mich zuletzt wirklich kompetent GEFÜHLT und was war damals anders?

Fachlich kompetent sein und sich innerlich nicht kompetent fühlen - kennst du diesen Widerspruch?

Manchmal kommen Frauen zu mir mit einem grossen Koffer voller Fragen.Was stimmt nicht mit mir? Warum komme ich nicht vor...
25/08/2026

Manchmal kommen Frauen zu mir mit einem grossen Koffer voller Fragen.

Was stimmt nicht mit mir? Warum komme ich nicht vorwärts? Was muss ich noch tun?

Neulich sass mir eine Frau in einem virtuellen Erstgespräch gegenüber.
Bis dato kannte ich noch nicht viel von ihr, ausser dem, was ich auf ihrem Linkedin-Profil lesen und deuten konnte.

Physisch kannten wir uns also noch gar nicht. Und trotzdem öffnete sie sich von der ersten Minute an.

Ich fragte sie: Was wünschst du dir von unserem heutigen Gespräch?

Sie dachte kurz nach. Dann sagte sie etwas das mich berührt hat: Ich brauche Klarheit. Und einen Weg, der sich wieder nach mir anfühlt.

Aus meiner Erfahrung fängt an diesem Punkt echte Veränderung an. Nicht bei der perfekten Strategie. In dem Moment wo wir aufhören zu suchen und anfangen zu spüren was wir wirklich brauchen

Was wünschst du dir gerade wirklich?

Diese Woche habe ich endlich mal wieder eine "alte" Kollegin auf einen Kaffee am Zürichsee getroffen.Wir haben gelacht, ...
23/08/2026

Diese Woche habe ich endlich mal wieder eine "alte" Kollegin auf einen Kaffee am Zürichsee getroffen.

Wir haben gelacht, erzählt, die Zeit vergessen. Und dann, mitten im Gespräch, wurde sie plötzlich still und sagte etwas das mich überrascht hat:

"Ich weiss, ich mache eigentlich alles richtig. Und trotzdem fühlt sich nichts davon nach mir an."

Kurze Pause. Dann schaute sie mich an: "Kennst du das?"

Gefühlt sagte in dem Moment mein ganzer Körper JA, dass kenne ich gut. Sehr gut sogar.

Dieses Gefühl wenn der Tag vorbei ist und Frau sich fragt:
War das heute ich?
Oder war das wieder die Version von mir die alle erwarten?

Was mich an diesem Moment so bewegt hat: Sie hat nicht gejammert. Sie hat es einfach festgestellt. In einer stoischen Ruhe und schon fast resigniert, als wäre es längst ihr neues Normal geworden.

Dabei ist es nicht normal. Es ist ein klares Signal, dass da noch jemand wartet - die echte sie, unter all den Erwartungen und Rollen.

Dein LEBENSGLITZERN war nie weg. Es wartet darauf wieder gehört zu werden.

WIEDER GANZ DU.

Was würdest du tun wenn du heute einen Moment nur für dich hättest, ohne Erwartungen, ohne To-Do-Liste?

Ich wünsche dir einen wundervollen TO-BE Sonntag.

In Verbindung,
Deine Nicole🌟

Letzte Woche sass ich in einem Gespräch mit einer Frau die mir sagte: Ich weiss doch eigentlich alles. Warum ändert sich...
21/08/2026

Letzte Woche sass ich in einem Gespräch mit einer Frau die mir sagte:

Ich weiss doch eigentlich alles. Warum ändert sich trotzdem nichts?

Ich kannte diesen Satz in und auswändig, denn ich hatte ihn selbst über Jahre hinweg gedacht und auch gelebt.

Was ich ihr gesagt habe: Das Wissen ist nicht das Problem. Es ist, dass wir gelernt haben uns selbst nicht ernst zu nehmen. Jedes Signal zu überhören. Weiterzumachen, auch wenn alles in uns Stopp schreit.

Das ist kein Charakterfehler. Das ist ein Muster das sich über Jahre in unserem System eingeprintet hat.

Und Muster können sich verändern. Jedoch nicht, wie wir oft meinen, durch mehr Wissen, aber durch eine andere Beziehung zu sich selbst.

Was wäre wenn du dir heute einmal wirklich zuhörst ohne es gleich zu bewerten?

Ich wollte einfach nicht hinsehen und habe lange geglaubt, dass Erschöpfung dazugehört.Zur Selbständigkeit. Zur Verantwo...
19/08/2026

Ich wollte einfach nicht hinsehen

und habe lange geglaubt, dass Erschöpfung dazugehört.

Zur Selbständigkeit. Zur Verantwortung und somit auch zum Leben als Frau die viel trägt.

Bis ich eines Morgens aufgewacht bin und gemerkt habe: Ich weiss gar nicht mehr wie es sich anfühlt ausgeruht zu sein🤔.

Ich war nicht müde im Sinne von zuwenig Schlaf. Es war ein Müde im Sinne von mir selbst und vorallem spürte ich die Müdigkeit IN mir selbst.

Was habe ich gemacht? Aufgehört zu kämpfen. Zum ersten Mal habe ich in dem Moment ehrlich hingeschaut und mich ehrlich gefragt, was da eigentlich los ist.

Was kam zum Vorschein? Die bittere Erkenntnis, dass ich über Jahrzehnte gelernt hatte, mich selbst zu übergehen und das so geschickt, dass ich es kaum noch merkte. Jedes Ja obwohl ich Nein meinte. Jedes Weitermachen obwohl alles in mir Stopp schrie.

Der Weg zurück war kein grosser Schritt.

Er war die eine Frage: Was brauche ich JETZT wirklich?

Heute begleite ich Frauen genau dort. Um wieder anzukommen, aber nicht irgendwo da draussen. Nein, bei sich selbst.

Wann hast du zuletzt etwas getan das sich wirklich nach DIR angefühlt hat?

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