12/06/2026
Es gibt einen Moment in meiner Arbeit den ich immer wieder erlebe.
Und der mich jedes Mal aufs Neue berührt.
Der Moment wo eine Frau aufhört zu fragen "Was ist die richtige Entscheidung?" und anfängt zu spüren "Was fühlt sich wahr an?"
Eine Unternehmerin, die seit Jahren ihr Business aufgebaut hatte kam zu mir in einer Phase wo eigentlich alles funktionierte. Die Zahlen stimmten, die Klientinnen waren zufrieden und ihr Angebot klar.
Und trotzdem traf sie jede Entscheidung wie gegen eine unsichtbare Wand. Sie analysierte, verglich, holte Meinungen ein und fühlte sich danach nie wirklich sicherer. Nur erschöpfter.
Was ich in unserem ersten Gespräch sofort spürte: Sie vertraute allem ausser sich selbst.
In unserer Arbeit zusammen haben wir nicht an ihrem Business gearbeitet. Wir haben daran gearbeitet dass sie wieder lernt ihre eigene innere Stimme von dem Lärm der Erwartungen zu unterscheiden. Dass sie merkt wann eine Entscheidung aus Angst kommt und wann sie aus KLARHEIT kommt.
Im Verlaufe der Zusammenarbeit schrieb sie mir einmal zu später Stunde: "Ich habe heute eine Entscheidung getroffen und zum ersten Mal seit Jahren nicht danach gezweifelt. Ich wusste es einfach."
Diesen Satz habe ich nicht vergessen. Wieso? Weil er beschreibt worum es in meiner ganzen Arbeit geht - nicht darum mehr zu wissen oder mehr zu analysieren, sondern darum wieder zu sich selbst zu finden und der eigenen inneren Stimme mehr Wahrheit zu geben als dem Lärm von AUSSEN.