20/08/2026
“Don’t take the happy path.”
Klingt erstmal nach einem seltsamen Rat - ist aber vielleicht der wichtigste Satz in der Produktkonzeption. Melina Jacob hat auf dem UXcamp 2026 erklärt, warum.
Der Happy Path ist der ideale Weg: Nutzer*innen machen alles genau so, wie es geplant war. Das Problem? Genau darauf konzentrieren sich Teams in der Konzeption - und genau so entstehen Produkte, die in der Realität brechen.
Denn die Realität sieht anders aus: Ein Bezahlvorgang wird abgebrochen. Ein Datensatz fehlt. Jemand steigt an einer Stelle ein, die niemand vorgesehen hat. Wer diese Randfälle nicht von Anfang an mitdenkt, konzipiert am echten Nutzungsverhalten vorbei.
Melinas Learning aus vielen Jahren Produktkonzeption: Ein digitales Produkt funktioniert erst dann wirklich, wenn Design und Entwicklung gemeinsam die unbequemen Fragen beantwortet haben – nicht nur die angenehmen.
Und mit AI wird das nicht weniger wichtig, sondern mehr. Den Produktplan kann die AI mittlerweile liefern. Aber die Randfälle erkennen, priorisieren und durchdenken – das ist der Teil, an dem wir als Konzeptionerinnen und Entwicklerinnen gefragt sind.
Neben Melinas Talk war 9elements auch mit Kai-Uwes Live-Session zu Figma MCP auf dem UXcamp vertreten – zwei Perspektiven, ein Camp. 🖤
Danke an das Team vom UXcamp für die Bühne und an Melina für den wichtigen Input! 🤘
Ihr habt Fragen zum Thema? Meldet euch gerne bei Melina – oder schaut in unseren Blog, da gibt’s mehr dazu.