Stephan Maria

Stephan Maria Freier Künstler & Musiker. Schwerpunkt Kunst: Grafik, Illustration, Typografie, Malerei
Schwerpunkt Musik: Komposition, Text, Gesang, Gitarre, Percussion

Immer wieder erstaunlich, wie sich Menschen (vor allem Männer) verändern, wenn sie Macht bekommen. Es dauert nie lange, ...
29/05/2026

Immer wieder erstaunlich, wie sich Menschen (vor allem Männer) verändern, wenn sie Macht bekommen. Es dauert nie lange, dann macht sie sich breit in ihren Wirten. Und sie übernimmt fast immer auf die unangenehme Weise: Sie macht sie süchtig, blind, gierig, skrupellos, grausam, ignorant, selbstverliebt…

Verbieten lässt sie sich leider nicht. Sie hat nämlich viele, und sie braucht auch immer viele Unterstützer. Diese geballte Dummheit und der vorauseilende Gehorsam werden durch leicht durchschaubare Plattitüden und verdrehte Tatsachen abgeholt. Das ist ganz leicht, weil die Mitläufer genau dieses Futter lieben. Das ist schließlich schon prima vorgekaut und erspart das Denken.

Es ist die Macht selbst, die auch die charakterstärksten Menschen verführt wie die Schlange Ka Mogli im Dschungelbuch.

Kalligrafie (Original 242 x 273 mm): Tinte mit Taubenfeder auf ein japanisches Shikishi. Danke Sabine Lucas!

Macht macht Macht zur Sucht. Das ist und bleibt bedauerlicherweise so. Also: Finger weg!

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Den vorhergehenden Scherzinfarkt hatte er noch knapp überlebt.Manchmal fühlt sich auch der Verlust von Kreativität an wi...
22/05/2026

Den vorhergehenden Scherzinfarkt hatte er noch knapp überlebt.
Manchmal fühlt sich auch der Verlust von Kreativität an wie tot, aber bislang konnte ich sie immer wiederbeleben
Danke für den Impuls an meine Frau Carmen! Durch meine Arbeit infiziert hat sie inzwischen die besten Ideen.

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„Was kann ich schon tun? Ich bin ja nichts.“Du bist nicht Nichts! Du kannst alles tun, denn du bist Teil des Ganzen und ...
15/05/2026

„Was kann ich schon tun? Ich bin ja nichts.“
Du bist nicht Nichts! Du kannst alles tun, denn du bist Teil des Ganzen und auch wenn du dich noch so unbedeutend fühlst; Du bist!

Das gesamte Universum wird beleuchtet durch Abertrillionen von Sternen. Man stelle sich vor, jeder einzelne würde sagen: „Ich höre auf zu leuchten, mein Licht bringt ja nicht viel.“ Dann wäre es zappenduster.

Auch wenn die Schritte noch so klein sind. Sie nähern sich dem Ziel. Und sogar du kannst ein Licht am Ende des Tunnels sein.
Übrigens: Die, die sich besonders helle fühlen, sind oft die kleinsten Lichter.

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Tolles, sehr individuelles Festival am schönsten Ende der Welt: Brückenmühle, Roes in der Eifel. Wir freuen uns!https://...
12/05/2026

Tolles, sehr individuelles Festival am schönsten Ende der Welt: Brückenmühle, Roes in der Eifel. Wir freuen uns!
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Gute Laune wird schwieriger. Aber wieso? Warum lassen wir uns so leicht von außen aus der Fassung bringen? Wahrscheinlic...
08/05/2026

Gute Laune wird schwieriger. Aber wieso? Warum lassen wir uns so leicht von außen aus der Fassung bringen? Wahrscheinlich, weil wir nicht bei uns sind. Im Gleichgewicht. In der inneren Ruhe.

Wir sind Menschen: reizbar, beeinflussbar, aber- und leichtgläubig, zweifelnd, misstrauisch, unkend, oft das Schlimmste befürchtend. Kein Wunder, dass das von Leuten gnadenlos ausgenutzt wird, die das durchschauen und über keinerlei Skrupel verfügen. Miese Stimmung überall. Das perfekte Beet für die Feinde der Freiheit.

Und doch. Die Laune gehört uns. Und wir entscheiden. Die kann mal gut, mal schlecht, mal richtig mies und mal euphorisch sein. Sie kann Kapriolen schlagen, sich an Marotten festmachen, Schrullen entwickeln…
Aber wir können auch aufhören, zu verurteilen, statt dessen zu Beobachtern und damit gelassener werden. Und das ohne gleichgültig oder eiskalt zu sein.
Es ist und bleibt unsere Laune. Basta!

Dieser Gedanke macht mich gerade richtig gut gelaunt!

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Nichts bleibt, wie es ist. Und selbst der geizigst gehütete Vorrat geht irgendwann zur Neige. Wir können uns noch so weh...
01/05/2026

Nichts bleibt, wie es ist. Und selbst der geizigst gehütete Vorrat geht irgendwann zur Neige. Wir können uns noch so wehren: Wir sind Verbraucher. Vor allem aber verbrauchen wir unsere Zeit, die uns zur Verfügung steht. Je knapper sie wird, desto schneller verschwindet sie und uns wird bewusster, wie kostbar sie ist; wie wichtig, sie zu nutzen, zu pflegen…

Aus dieser Nummer kommen wir in diesem Dasein nicht raus. In einem anderen erkennen wir vielleicht, dass die Zeit nur Illusion ‚war‘. Aber selbst diese Aussage fußt auf Vergänglichkeit.

Also, was bleibt? Natürlich nichts, aber uns auch nichts anderes übrig, als zu erleben, zu erfahren, zu spüren… zu leben!
Nicht irgendwann.
Jetzt!

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Natürlich haben wir alle unsere persönliche Meinung; eine Zusammensetzung aus Persönlichkeit, Sozialisierung, Bildung, E...
24/04/2026

Natürlich haben wir alle unsere persönliche Meinung; eine Zusammensetzung aus Persönlichkeit, Sozialisierung, Bildung, Ethik, Ideologie, Beobachtung, Erfahrung und Mentalität. Die kann dann so oder so sein. Schlicht, differenziert, durch Angst oder Wut gesteuert, klug und was weiß ich alles. Es ist eben eine persönliche Meinung. Wenn sie so ganz anders, als die eigene ist, wird es anstrengend, sie gelassen hinzunehmen.

Wahrscheinlich gibt es so viele Meinungen wie Menschen. Sinnvoll ist und bleibt jedenfalls, zuzuhören und miteinander zu reden, auch wenn das oft zu nicht viel führt. Aber ohne dies sind Frieden und Versöhnung sehr unwahrscheinlich. Und das wünschen wir uns doch alle. Von dort aus nach unten betrachtet, stellen wir fest, dass es unendlich viele Wege gibt. Und wir erkennen, dass unserer nur einer davon ist.

Hier ein paar Charaktereigenschaften, die definitiv zu Unglück und Zerstörung führen: Hass, Abgrenzung, Gewalt, Häme, Hetze, Isolierung, Lügen, Sturheit, Gleichschaltung, Gier…

Und zum Schluss: Wo ist eigentlich das Problem für viele, dass wir Menschen unterschiedlich gestrickt sind und ganz eigene Vorstellungen vom Leben haben? Diese Vielfalt verhindert auf jeden Fall schonmal die Langeweile.

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***r

Da ich am Wochenende mit Stingchronicity in der Nähe von Chemnitz und München spiele, hoffe ich rechtzeitig zurück zu se...
22/04/2026

Da ich am Wochenende mit Stingchronicity in der Nähe von Chemnitz und München spiele, hoffe ich rechtzeitig zurück zu sein und noch einen Rest Stimme zu haben 😬 Ich freue mich auf euch und habe ein interessantes Programm im Gepäck.

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Wenn wir uns die Zeit vertreiben, dann wollen wir sie manchmal totschlagen. Das wird schwierig, denn die Zeit schlägt le...
17/04/2026

Wenn wir uns die Zeit vertreiben, dann wollen wir sie manchmal totschlagen. Das wird schwierig, denn die Zeit schlägt leider eher uns tot als umgekehrt.

Es ist eine Crux: Wenn etwas Spaß macht, fliegt die Zeit, wenn nicht, quält sie uns. Ist aber alles nur gefühlt. Eigentlich gibt es ja ausschließlich den Moment, den Augenblick. Das Jetzt. Alles andere ist allein in unserem Kopf.

Am bewusstesten erleben wir die Zeit, wenn wir sie nicht erleben. Wenn wir so sehr fokussiert sind, dass sie nicht mehr an uns ran kommt. Dann sind wir nah dran. Tja, an was? Keine Ahnung… Zeitverbleib, Zeitlosigkeit…

Wie sagte schon Goethe im Faust: „Werd‘ ich zum Augenblicke sagen: Verweile doch! du bist so schön! Dann magst du mich in Fesseln schlagen, dann will ich gern zugrunde gehn!“

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