Ulrich B. Boddenberg IT-Consultancy

Ulrich B. Boddenberg IT-Consultancy Strategische und taktische Beratung zu SharePoint, Skype for Business, SQL Server, Sitefinity mit Bu

Consulting Briefing vom 17.06.2026Microsoft Teams Phone 2026: Deine alte TK-Anlage darf endlich in RenteDie graue Kiste ...
17/06/2026

Consulting Briefing vom 17.06.2026

Microsoft Teams Phone 2026: Deine alte TK-Anlage darf endlich in Rente

Die graue Kiste im Keller hat fertig. Teams Phone ist 2026 eine vollwertige Cloud-PBX – mit Multi-Line (bis zu 10 Nummern pro Nutzer), erwachsenen Auto Attendants, Call Queues und einem KI-Vorzimmer, das ans Telefon geht, während du noch im Meeting Kaffee trinkst.

Klingt nach Friede, Freude, Eierkuchen? Nicht ganz. Drei Stolperfallen sortieren in Telefonie-Projekten die Profis von den Bastlern:

🔌 Die PSTN-Anbindung: Calling Plans (bequem, teuer), Operator Connect (Mittelweg) oder Direct Routing mit eigenem SBC (bis zu 40 % günstiger, dafür betreibst du Technik). Wer hier blind klickt, zahlt doppelt.

🚨 Der Notruf: Dynamic Emergency Calling ist kein Nice-to-have, sondern Haftungsthema. Wenn der Rettungswagen ins falsche Bundesland fährt, weil deine Cloud nicht weiß, wo der Anrufer sitzt – viel Spaß beim Erklären.

🤖 Die KI am Hörer: Copilot Call Delegation und Teams Phone Agent führen echte Gespräche mit echten Anrufern. Klär vorher mit Datenschutz und Betriebsrat: Mitschnitt? Aufbewahrung? Hinweis, dass eine KI spricht? Sonst wird aus dem Effizienz-Feature ein Aufsichtsfall – garantiert.

Dazu kommt der heimliche Projekt-Killer: Lizenz-Wildwuchs. Teams Phone, Calling Plan, Copilot, Frontier – die Bausteine summieren sich, aber der Lagerist mit Tischtelefon braucht keinen KI-Agenten, und der Vorstand keine zehn Rufnummern. Wer sauber segmentiert, spart fünfstellig pro Jahr.

Mein Tipp aus dem Maschinenraum: Lass Call Queues nie ungeschützt am Netz hängen – eine Queue kennt keine Feiertage. Und roll bitte nicht Multi-Line, Copilot und neuen Carrier am selben Freitag um 17 Uhr aus. Pilotgruppe statt Big Bang. Telefonie verzeiht keine Experimente vor laufender Kundenhotline.

👉 Vollständiges Briefing inkl. FAQ und Architekturdiagrammen auf boddenberg.de



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Consulting Briefing vom 16.06.2026🔐 Entra Passkey Registration Campaign: Microsoft tritt aufs Gaspedal – und zieht die H...
16/06/2026

Consulting Briefing vom 16.06.2026

🔐 Entra Passkey Registration Campaign: Microsoft tritt aufs Gaspedal – und zieht die Handbremse

Microsoft will dich endlich phishing-resistent machen. Das Werkzeug: die Registration Campaign in Entra ID. Kein Newsletter, den eh keiner liest, sondern ein Anstupser direkt nach dem MFA-Login: „Richte jetzt einen Passkey ein." Maximale Aufmerksamkeit, minimaler Aufwand. Und das Beste: kostet keine Zusatzlizenz.

Die Pointe: Den vollautomatischen Auto-Switch auf Passkeys hat Microsoft am 15. April 2026 kurz vor Ladenschluss zurückgezogen – zu viel Reibung in den Randfällen. Produktiv kommt der Passkey-Push jetzt nur über „Microsoft managed", gestaffelt ab Mai. Wer's im Zustand „Enabled" will, muss selbst Hand anlegen.

Warum du das willst: Passkeys sind echt phishing-resistent. Kein abtippbarer Code, kein reflexhaft bestätigter Push um 17 Uhr. Klassiker aus der Praxis: Mittelständler mit 600 Konten, SMS-MFA „funktioniert ja", Mitarbeiter tippt Code auf gefälschter Seite, zwei Tage später flattern Rechnungen mit geänderter Bankverbindung an die Kundschaft. Eine Kampagne hätte's verhindert.

Wo es knirscht: Im Zustand „Microsoft managed" sind Snoozes unbegrenzt – der Nutzer kann bis Sankt-Nimmerlein wegklicken. Der Nudge wird pro Gerät-Browser-Kombi bewertet, nicht pro Konto: Wer auf Windows einen Passkey hat, wird am Mac trotzdem genervt. Mobil und Linux? Fehlanzeige. Und Break-Glass-Konten, die mitten im Incident einen Passkey-Nudge bekommen, sind genau das Eigentor, das man um drei Uhr nachts nicht braucht.

Was du vorbereiten solltest: FIDO2 aktivieren, Self-Service erlauben, TAP-Prozess für den ersten Passkey, Break-Glass-Konten konsequent ausschließen, Change-Kommunikation aufsetzen – und vorher den Notausgang dokumentieren. Eine Kampagne ist keine Einbahnstraße. Wer den „Disabled"-Knopf vorher kennt, diskutiert im Ernstfall nicht, sondern drückt einfach.

👉 Voller Artikel: boddenberg.de

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Consulting Briefing vom 15.06.2026Microsoft hat Teams im Juni 2026 endlich auf Diät gesetzt – und gleichzeitig Copilot t...
15/06/2026

Consulting Briefing vom 15.06.2026

Microsoft hat Teams im Juni 2026 endlich auf Diät gesetzt – und gleichzeitig Copilot tiefer ins Meeting geschoben. Das Highlight für alle, die Teams täglich verfluchen: der "Efficiency Mode". Bis zu 40 % weniger CPU-Last, 25 % weniger RAM-Verbrauch im Videocall. Der Lüfter darf endlich Pause machen, und dein altes Notebook hält noch ein, zwei Jahre länger durch – nachhaltig und budgetschonend zugleich.

Die Mechanik: Teams erkennt schwache Hardware automatisch und drosselt Videoqualität, lädt Module nur bei Bedarf nach und bündelt Hintergrund-Syncs. Auf deinem nagelneuen Ultrabook merkst du nichts – auf der VDI-Farm schon.

Parallel beschleunigt Microsoft Copilot: App-Start über 50 % schneller, ab August Live-Analyse geteilter Dokumente im Meeting, im September kommen interaktive Agenten. Für hybride Meetings gibt's Multi-Stream IntelliFrame (jeder im Raum bekommt ein eigenes Kamerabild – endlich keine Weitwinkel-Briefmarken mehr) plus automatische Spracherkennung für den Dolmetscher.

Der Haken? Drei Stück. Erstens: In frühen Builds drosselt der Efficiency Mode auf Hybrid-GPUs zu aggressiv – nichts ist peinlicher als der CEO als 12-fps-Briefmarke im Vorstandsmeeting. Zweitens: Microsoft Places leitet deine Anwesenheit aus dem Firmen-WLAN ab. Komfort? Nein, Anwesenheitsüberwachung. Betriebsrat lässt grüßen. Drittens: KI-Transkripte und Recaps am laufenden Band sind eine DSGVO-Zeitbombe, wenn du keine Aufbewahrungsregeln in Purview hast.

Der Rollout läuft JETZT. "Abwarten" ist keine Strategie, sondern nur eine langsamere Form von Überraschtwerden. Setz einen Testring auf, hol Betriebsrat und Datenschutz an den Tisch, kommuniziere proaktiv (sonst hagelt's Tickets "Mein Teams ist unscharf!"), und prüfe Copilot-Lizenzen.

Kurz: Wer Teams nur als Telefonersatz nutzt, freut sich über Ruhe. Wer es als Plattform versteht, hat jetzt zwei Wochen, bevor die KI schneller ausrollt als die Betriebsvereinbarung.

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Consulting Briefing vom 13.06.2026🚨 Freitagabend, 17:21 Uhr Washington. Eine E-Mail. 24 Stunden später sind Claude Fable...
13/06/2026

Consulting Briefing vom 13.06.2026

🚨 Freitagabend, 17:21 Uhr Washington. Eine E-Mail. 24 Stunden später sind Claude Fable 5 und Mythos 5 weltweit offline. Nicht gedrosselt. Nicht eingeschränkt. Weg.

Die US-Regierung hat per Exportkontroll-Direktive durchgesetzt, dass diese KI-Modelle keinem „Foreign National" mehr zugänglich sein dürfen – so umfassend formuliert, dass Anthropic den Stecker kurzerhand für alle gezogen hat. Inklusive der eigenen nicht-amerikanischen Mitarbeiter in San Francisco. Willkommen in der neuen Realität: Dein KI-Dienst wird behandelt wie eine Waffenlieferung.

Der Auslöser? Eine angeblich „enge Schwachstelle", die mündlich begründet wurde. Ohne schriftliche Details. Ohne Übergangsfrist. Ohne Termin für die Rückkehr. Sicherheitsforscher Peter Girnus lieferte den Satz des Wochenendes: Wer sein Produkt in jeder Pressemitteilung als Waffe vermarktet, darf sich nicht wundern, wenn die Regierung ihn irgendwann beim Wort nimmt.

Für dich als Verantwortlicher heißt das: Wenn ein einziges abgeschaltetes Modell deine Kernprozesse stoppt, hast du kein KI-Problem. Du hast ein Architekturproblem. „Es lief doch bisher" ist keine Ausfallstrategie – das war Glück, das gerade abgelaufen ist.

Stell dir das mittelständische Versicherungshaus vor, das Montagmorgen vor mehreren tausend unbearbeiteten Schadensvorgängen steht, weil Fable 5 nur noch „Fehler 404" zurückgibt. Kein Schalter, kein Plan B. Wer hingegen eine Abstraktionsschicht hatte, schaltete mit einem Klick auf Opus 4.8 um. Der Unterschied waren nicht die besseren Entwickler – sondern zehn Minuten Nachdenken vorher.

Das Briefing zeigt dir die Drei-Schichten-Faustregel (Primär, Fallback, Minimal), die konkreten vier Schritte zur Vorbereitung und warum Modellaustausch ab sofort Routine sein muss, keine heilige Kuh. Damit du das nächste Freitagabend-Drama mit einem entspannten Achselzucken quittierst – statt mit einem Krisenstab um Mitternacht.

👉 Vollständiges Briefing lesen: boddenberg.de

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Consulting Briefing vom 13.06.2026Dein Vertrieb kippt gerade komplette Schadensfall-Listen in Copilot Chat, weil's so sc...
13/06/2026

Consulting Briefing vom 13.06.2026

Dein Vertrieb kippt gerade komplette Schadensfall-Listen in Copilot Chat, weil's so schön bequem ist? Willkommen im Club – und willkommen bei DSPM for AI.

Microsoft hat aus dem alten „AI Hub" inzwischen ein ausgewachsenes Steuerungstool gemacht: Data Security Posture Management for AI. Seit Mai 2026 generally available, mit neuer Oberfläche, ergebnisorientierten „Objectives" und einem Feature namens AI Observability, das dir jeden Prompt, jede Antwort und jeden Agenten unter die Nase reibt. Forensik für Eingabefelder, sozusagen.

Die gute Nachricht: Du musst KI nicht mehr verbieten, um sie zu beherrschen. Ein-Klick-Richtlinien blockieren sensible Infos direkt im Prompt, DLP-Regeln gelten auch für Agenten (ein Agent ist eben nur ein Mitarbeiter ohne Kaffeepause), und der Activity Explorer liefert dir endlich die Argumente, die Betriebsrat und Datenschutz hören wollen.

Die schlechte Nachricht – ähm, die Nachrichten:
• Vollausstattung gibt's nur mit M365 E5. Wer mit E3 ankommt, sieht halt nur die halbe Wahrheit.
• Für Nicht-Copilot-KI tickt eine Pay-as-you-go-Uhr. „Überraschende Cloud-Kosten" ist kein Satz, den du im Lenkungskreis sagen willst.
• Viele Standardrichtlinien laufen ab Werk nur im Audit-Modus. Du installierst also eine Kamera ohne Wachmann und wunderst dich, warum trotzdem geklaut wird.
• Um KI zu überwachen, zeichnet DSPM ausgerechnet die Prompts auf, die selbst hochsensibel sind. Tausche kein Risiko gegen ein anderes.
• Und ja: Es heißt jetzt nicht mehr AI Hub. Auch nicht DSPM for AI (classic). Sondern einfach DSPM for AI. Drei Generationen Oberfläche, ein Ziel – aber rate mal, worüber dein Berater die erste halbe Stunde redet.

Mein Tipp: Erst beobachten, dann blockieren. Pilotgruppe, zwei Wochen Audit-Modus, augenöffnende Ergebnisse. Danach hast du Budget, Betriebsrat und Vorstand auf deiner Seite. Versprochen.

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Consulting Briefing vom 12.06.2026💀 Deine SharePoint-Subsite-Hierarchie ist tot. Sie weiß es nur noch nicht.Microsoft ha...
12/06/2026

Consulting Briefing vom 12.06.2026

💀 Deine SharePoint-Subsite-Hierarchie ist tot. Sie weiß es nur noch nicht.

Microsoft hat seine Guidance zur SharePoint-Informationsarchitektur überarbeitet – und die Botschaft ist unbequem: Die liebevoll verschachtelte Ordner-im-Ordner-im-Ordner-Welt ist Geschichte. Die moderne Architektur ist flach, jede Aufgabe bekommt ihre eigene Site, und zusammengehalten wird das Ganze über Hub-Sites statt starrer Vererbung.

Warum dich das interessieren sollte:
Reorganisationen killen heute reihenweise Links, brechen Berechtigungen und produzieren Migrationsprojekte, die teurer sind als das ursprüngliche Intranet. Mit flacher Architektur + Hubs wird aus „Wir bauen drei Monate um" ein „Klick, Site neuem Hub zugeordnet, fertig".

Die harten Zahlen aus der Doku:
• Bis zu 2.000 Hubs pro Tenant (aber bitte nicht als Zielgröße verstehen)
• 500 Navigationslinks pro Ebene – ab Link 501 streikt das System
• 30 Millionen Dateien pro Bibliothek
• Praktische Schmerzgrenze für Menschen: 100 Links

Der teuerste Fehler: Die halbe Migration. Ein paar moderne Hubs, daneben die alte Subsite-Wildnis, drei konkurrierende Navigationskonzepte. Schlimmer als der Status quo.

Aus dem Maschinenraum: Eine Rechtsabteilung mit 14 verschachtelten Ordnerebenen. Niemand fand was, alle fragten Frau Müller. Frau Müller ging drei Wochen nach dem Umbau in Rente. Knapp.

Im Briefing erfährst du:
✅ Warum Unterwebsites = bewusst gebautes Legacy sind
✅ Wie Hubs als „Bindegewebe" funktionieren (und wo die Fallen liegen)
✅ Warum Metadaten deine Ordnergräber retten
✅ Die 6-Schritte-Roadmap von „wir haben da was" zu echter Architektur
✅ Wie du Hub-Wildwuchs vermeidest

👉 Komplettes Briefing inkl. FAQ auf boddenberg.de



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Consulting Briefing vom 11.06.2026Spoiler: „SharePoint Server 2026“ gibt es gar nicht. Wer auf den Karton wartet, wartet...
11/06/2026

Consulting Briefing vom 11.06.2026

Spoiler: „SharePoint Server 2026“ gibt es gar nicht. Wer auf den Karton wartet, wartet auf einen Bus, der nie kommt – Microsoft liefert stattdessen die Subscription Edition mit Feature-Update 26H1 (seit 9. Juni 2026 im Juni-CU). Evergreen statt Big Bang.

Das Gute: 26H1 bringt Document Intelligence (KI-Metadaten, damit Sachbearbeiter endlich nicht mehr „Vertragsart“ leer lassen), die Modern People Card und eine ordentliche Sicherheits-Kur – AMSI im Full Mode, JWE-Token via Entra ID, OIDC, eingebaute Zertifikatsverwaltung. Endlich keine 3-Uhr-morgens-Zertifikats-Notfälle mehr.

Das Schlechte steht im Kalender: 14. Juli 2026. An diesem Tag fallen InfoPath Forms Services, SharePoint-2010-Workflows, SharePoint Designer 2013 und Basic Authentication von der Klippe. Du kennst die Geschichte: Irgendwo in der HR lebt seit 2014 ein InfoPath-„Urlaubsantrag“ vom längst weggebeförderten Werkstudenten, dranhängt ein 2010er-Workflow an einen Verteiler, den es seit drei Reorgs nicht mehr gibt. Niemand fasst es an. Am 15. Juli ist das kein Ticket mehr – das ist ein Vorstandsthema.

Und für die Chefetage die unbequeme Wahrheit: Das hippe KI-Intranet mit Copilot, SharePoint-Agents in Teams und Auto-FAQ-Webpart? Cloud-only. On-Prem bekommt das nicht. Wer „SharePoint mit KI“ verspricht und nur eine SPSE-Farm hat, verkauft später Enttäuschung statt Strategie.

Was du jetzt tun solltest: Inventur in 30 Tagen (InfoPath, 2010-Workflows, Designer, Basic-Auth-Schnittstellen, Scan-to-SharePoint-Geräte – die stillen Killer). Migrationspfade in 60 Tagen (Power Platform, SAML/OIDC, Workflow Manager). Altlasten weg in 90 Tagen, dazu Content-Struktur aufräumen. Denn Document Intelligence über 4.000 Dokumente in der Bibliothek „Allgemein“ liefert genau eins: durchsuchbaren Müll, jetzt mit Copilot-Branding.

Technische Schulden schicken ihre Rechnung immer dann, wenn am wenigsten Zeit ist. Diese hier hat ein konkretes Fälligkeitsdatum.

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Anthropic hat am 9. Juni 2026 die Mythos-Klasse rausgehauen – und damit die Claude-Familie ordentlich aufgemischt. Hier ...
10/06/2026

Anthropic hat am 9. Juni 2026 die Mythos-Klasse rausgehauen – und damit die Claude-Familie ordentlich aufgemischt. Hier kommt dein Überblick, bevor dir dein Controller den Stuhl unterm Hintern wegzieht:

Das Lineup, brutal ehrlich:
• Haiku 4.5: Der flinke Azubi für Massen-Kram. Billig, schnell, dumm genug.
• Sonnet 4.6: Das Arbeitstier. 3/15 Dollar, 1M-Kontext gratis – dein Default, basta.
• Opus 4.8: Der Senior-Consultant für harte Nüsse. Fast Mode endlich bezahlbar.
• Fable 5: Senior-Consultant nach drei Espressi. Stärkstes öffentliches Modell, kann stundenlang autonom arbeiten.
• Mythos 5: Derselbe Kollege ohne Maulkorb. Bekommst du eh nicht – außer du heißt AWS oder JPMorgan.

Der Clou der Mythos-Klasse: Fable und Mythos sind dasselbe Modell – einmal mit, einmal ohne Safeguards. Heikle Anfragen (Cyber, Bio, Chemie) leitet Fable still und heimlich an Opus 4.8 weiter. Passiert in unter 5% der Sessions. Du merkst es meist nicht mal.

Die Kostenfallen, an denen du sonst verblutest:
• Opus-Tokenizer zählt seit 4.7 bis zu 35% mehr Token. Preis pro Token gleich – dein Text plötzlich „länger". Vor der Migration nachrechnen, nicht danach heulen.
• Fable 5 ist nur bis 22. Juni 2026 im Abo enthalten. Danach: Usage Credits. Testen also jetzt, nicht nach dem Sommerurlaub.

Die Spar-Hebel, die du sofort ziehen solltest:
• Tiered Routing: Haiku sortiert, Sonnet erledigt, Opus eskaliert. Spart 50-70%.
• Prompt Caching: 90% Rabatt auf gecachten Input. Größter Einzelhebel überhaupt.
• Batch-API: Pauschal 50% weniger. Kombinierbar mit Caching.

Faustregel für die Modellwahl: Halber-Tag-Aufgabe für einen guten Mitarbeiter? Fable. Kaffeepausen-Job? Sonnet reicht.

Wer noch mit Kalkulationen von 2024 rechnet: Wegwerfen. Das Spiel hat sich komplett verändert. 👇

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Consulting Briefing vom 10.06.2026Anthropic hat am 9. Juni 2026 zwei neue Spitzenmodelle vorgestellt: Claude Fable 5 und...
10/06/2026

Consulting Briefing vom 10.06.2026

Anthropic hat am 9. Juni 2026 zwei neue Spitzenmodelle vorgestellt: Claude Fable 5 und Mythos 5. Beide bilden die neue „Mythos-Klasse" oberhalb von Opus – und ja, das ist diesmal mehr als das übliche Modell-Karussell.

Der Knaller: Fable 5 kostet 10 $ pro Million Input-Tokens und 50 $ pro Million Output-Tokens. Weniger als die Hälfte des Vorschau-Preises, bei spürbar mehr Leistung. In der Analytik knackt das Modell als erstes überhaupt die 90-Prozent-Marke, beim Coding führt es die Ranglisten an, und bei Stripe hat es eine Ruby-Migration über 50 Millionen Zeilen, für die zwei Monate angesetzt waren, an einem Tag erledigt. Mit einer Prise Salz lesen – aber die Richtung ist eindeutig.

Fable 5 und Mythos 5 sind technisch identisch, der Unterschied liegt nur in den Sicherheitsschichten. Mythos 5 gibt es nur für geprüfte Partner in Cybersecurity und Biomedizin. Für dich heißt das: Fable 5 ist die Obergrenze. Und Vorsicht – schlägt der Sicherheits-Klassifizierer an, fällt das Modell still und heimlich auf Opus 4.8 zurück. Wie ein Sportwagen, der bei Regen klammheimlich in den Eco-Modus schaltet: Genau dann, wenn du die Leistung brauchst, ist sie weg.

Bis zum 22. Juni war Fable 5 ohne Aufpreis in den Abos enthalten – die Gratis-Spielwiese hat ein Ablaufdatum. Wer jetzt nicht pilotiert, erklärt in sechs Monaten dem Aufsichtsrat, warum der Wettbewerb schneller liefert.

To-Do: Pilot starten, Kosten-Leitplanken einziehen (50 $ pro Mio. Output-Tokens klingen niedlich, bis ein Agent nachts ein paar hundert Millionen davon verbrennt), Datenschutz dokumentieren (neue 30-Tage-Aufbewahrung!) und Architektur so bauen, dass das Modell austauschbar bleibt.

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Consulting Briefing vom 10.06.2026Microsoft räumt im Sommer 2026 auf – und zwar genau da, wo's wehtut. Ab Mai gilt in On...
10/06/2026

Consulting Briefing vom 10.06.2026

Microsoft räumt im Sommer 2026 auf – und zwar genau da, wo's wehtut. Ab Mai gilt in OneDrive: Was in der Cloud gelöscht wird, taucht im lokalen Papierkorb NICHT mehr auf. Kein Opt-out, keine Diskussion, kein Admin-Schalter. Dein Helpdesk-Skript "schau mal im Papierkorb nach" ist damit offiziell Geschichte.

Stell dir vor: Die Assistentin räumt Freitagnachmittag den Projektordner über den Web-Client auf. Drei Tage später fragt der Vertrieb nach dem finalen Angebot. Früher? Aus dem lokalen Papierkorb gefischt. Ab Mai? Nur noch der Web-Papierkorb hilft – 93 Tage lang. Danach: Tschüss. Der erste Datenverlust nach dem Rollout wird kein Bug sein, sondern ein Schulungsversagen.

Es gibt aber auch Geschenke – die du allerdings selbst auspacken musst:

🎯 External-Tag in Posteingangsregeln (Juni): Endlich kannst du externe Mails automatisch sortieren. Phishing-Prävention zum Nulltarif – wenn ExternalInOutlook aktiviert ist.

📧 Cross-Tenant Mail Recall (August geplant): Klingt magisch, ist es nicht. Funktioniert nur, wenn die Empfänger-Organisation dich auf ihre Allowlist setzt. Beim Wildfremden-Kunden? Pech gehabt.

💾 Offline-Cache bis zu 2 Jahre: Goldwert für den Außendienst – und ein hübsches DSGVO-Geschenk, wenn das Notebook im ICE liegen bleibt.

Die Faustregel des Monats: Was dir Arbeit abnimmt, musst du aktiv konfigurieren. Was dir Ärger macht, kommt von allein.

Bonus-Ironie: Wer Copilot einführt, ohne vorher seine Freigaben aufzuräumen, automatisiert nur seine Altlasten. Die KI zitiert dann genüsslich aus dem 2019er-Projektordner mit "Jeder außer externen Nutzern"-Freigabe. Viel Spaß beim Erklären.

Mein Tipp: Schreib die Anwender-Mail JETZT. Nicht im Juni, wenn das erste "Wo ist meine Datei?"-Ticket reinkommt.

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Dortmund
44319

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