11/06/2026
Sind Smart Glasses der unauffällige Einstieg in die dauerhafte Alltagsüberwachung? 👓
Künstliche Intelligenz benötigt Kontext, um im Alltag wirklich nützlich zu sein. Smart Glasses bieten genau das: Sie sehen, was wir sehen, und hören, was wir hören. Doch die Grenze zwischen nützlicher Assistenz und permanenter Überwachung ist schmal.
Aktuell zeigen im Programmcode der Meta AI Companion App Hinweise auf ein geplantes, aber noch nicht freigeschaltetes Gesichtserkennungssystem für die Ray-Ban- und Oakley-Smart-Glasses.
Warum diese Entwicklung kritisch analysiert werden muss:
▪️Permanente Sensorik: Kameras und Mikrofone sind direkt auf Augenhöhe in den Alltag integriert.
▪️Biometrische Daten: Die Verknüpfung von Live-Videoaufnahmen mit Gesichtserkennung schafft eine potenziell lückenlose Überwachungsinfrastruktur im öffentlichen Raum.
▪️Historischer Kontext: Meta stand bereits in der Vergangenheit mehrfach wegen des Umgangs mit biometrischen Nutzerdaten in der Kritik.
Wenn Brillen Gesichter in Echtzeit analysieren können, betrifft das nicht mehr nur die Nutzenden, sondern die gesamte Öffentlichkeit.
Mehr zu diesem Thema sowie zu den Plänen für die neue OpenAI Super-App, den anstehenden KI-Börsengängen, Apples WWDC 2026 und der rekursiven Selbstverbesserung von KI-Modellen gibt es in der neuen Folge 164 von Schlaflos dank Seattle.
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