cunnect GmbH

cunnect GmbH Wir sind ein Spezialist für Gebäudeautomation und IT mit Sitz in Erfurt, Thüringen. 🚀

Wir sind ein Spezialist für Gebäudeautomation und IT mit Sitz in Erfurt, Thüringen. Unsere Expertise liegt darin, Gebäudetechnik sowie Hard- und Software intelligent miteinander zu vernetzen, um Heizung, Lüftung, Klima, Zutritt und andere Gebäudetechnik zu einem optimalen Gesamtsystem zu vereinen. So schaffen wir für Sie eine durchdachte, zukunftssichere und benutzerfreundliche Lösung für Ihr Unternehmen.

„Das teuerste Ersatzteil im Gebäudebetrieb ist oft Wissen.“Viele technische Probleme lassen sich lösen.Sensoren können g...
16/06/2026

„Das teuerste Ersatzteil im Gebäudebetrieb ist oft Wissen.“

Viele technische Probleme lassen sich lösen.

Sensoren können getauscht werden.
Aktoren können ersetzt werden.
Regler können erneuert werden.

Schwieriger wird es, wenn das Wissen verschwindet.

Wenn der langjährige Hausmeister in Rente geht.
Wenn der verantwortliche Techniker das Unternehmen verlässt.
Wenn externe Dienstleister wechseln.

Plötzlich weiß niemand mehr:

👉 Warum eine Funktion existiert.
👉 Welche Abhängigkeiten berücksichtigt wurden.
👉 Welche Besonderheiten im Betrieb wichtig sind.

Dann werden Entscheidungen vorsichtiger.
Anpassungen dauern länger.
Fehler häufen sich.

Viele Betreiber investieren deshalb zu Recht in Technik.

Mindestens genauso wichtig ist jedoch, Wissen dauerhaft verfügbar zu machen.

Nicht in Köpfen.
Sondern in Prozessen, Dokumentationen und nachvollziehbaren Betriebskonzepten.

Gebäude werden oft für Jahrzehnte betrieben.
Personen meist nicht.

Welches Wissen in euren Gebäuden hängt aktuell noch an einzelnen Personen?

„Die wichtigste Zielgruppe einer Dokumentation ist nicht der Errichter.“Viele Dokumentationen entstehen kurz vor der Übe...
11/06/2026

„Die wichtigste Zielgruppe einer Dokumentation ist nicht der Errichter.“

Viele Dokumentationen entstehen kurz vor der Übergabe.

Pläne werden aktualisiert.
Dateien zusammengestellt.
Unterlagen abgegeben.

Das Projekt gilt als abgeschlossen.

Der eigentliche Nutzen beginnt aber erst danach.

Nämlich dann, wenn Jahre später eine Störung auftritt.
Wenn ein Betreiber wechseln muss.
Wenn eine Anlage erweitert wird.
Wenn niemand mehr weiß, warum eine Funktion ursprünglich umgesetzt wurde.

Genau dann zeigt sich, ob Dokumentation wirklich hilfreich ist.

Eine Dokumentation ist kein Nachweis für die Abnahme.

Sie ist ein Werkzeug für den Betrieb.

Gute Dokumentation beantwortet nicht nur die Frage:

👉 Was wurde gebaut?

Sondern auch:

👉 Warum wurde es so gebaut?

Denn technische Informationen altern deutlich langsamer als Projektwissen.

Und verloren geht meistens nicht die Technik.
Sondern das Verständnis dafür.

Welche Unterlage fehlt euch im Gebäudebetrieb am häufigsten, obwohl sie ursprünglich vorhanden sein sollte?

„Der teuerste Betriebszustand eines Gebäudes ist oft der, der völlig normal aussieht.“Keine Störung.Keine Alarme.Keine B...
09/06/2026

„Der teuerste Betriebszustand eines Gebäudes ist oft der, der völlig normal aussieht.“

Keine Störung.
Keine Alarme.
Keine Beschwerden.

Und trotzdem läuft die Anlage rund um die Uhr.

Lüftung läuft länger als nötig.
Pumpen laufen dauerhaft.
Heiz- und Kühlbetrieb überlagern sich.

Alles funktioniert.

Genau darin liegt das Problem.

Viele Optimierungspotenziale fallen nicht durch Ausfälle auf.
Sie fallen durch Gewohnheit auf.

Wenn ein Zustand lange genug besteht, wird er irgendwann als normal akzeptiert.

Die Energiekosten steigen schleichend.
Die Betriebskosten ebenfalls.
Doch niemand fühlt sich verantwortlich, weil technisch ja alles funktioniert.

Deshalb reicht es nicht, Störungen zu überwachen.

Mindestens genauso wichtig ist die Frage:

👉 Läuft die Anlage eigentlich so, wie sie laufen sollte?

Der Unterschied zwischen Betrieb und gutem Betrieb wird häufig unterschätzt.

Die teuersten Fehler sind oft keine Defekte.
Sie sind Dauerzustände.

Welche dauerhaft laufende Funktion hat euch in einem Gebäude zuletzt überrascht?

„Wenn Nutzer die Gebäudeautomation umgehen, ist das selten Trotz. Es ist meistens Feedback.“In vielen Gebäuden gibt es d...
04/06/2026

„Wenn Nutzer die Gebäudeautomation umgehen, ist das selten Trotz. Es ist meistens Feedback.“

In vielen Gebäuden gibt es den gleichen Effekt.

Fenster werden dauerhaft gekippt.
Thermostate werden bis zum Anschlag gedreht.
Beschattung wird deaktiviert.
Zeitprogramme werden manuell übersteuert.

Auf den ersten Blick wirkt das wie Fehlbedienung.

In der Praxis steckt dahinter oft etwas anderes:

Das System passt nicht zum Alltag der Menschen im Gebäude.

Vielleicht ist der Raum morgens zu kalt.
Vielleicht reagiert die Beschattung zu spät.
Vielleicht ist die Bedienung nicht verständlich.
Vielleicht wurde nie erklärt, was die Automation eigentlich tut.

Dann entsteht kein Vertrauen.
Und ohne Vertrauen wird jede Automatik zum Gegner.

Gute Gebäudeautomation muss deshalb nicht nur technisch richtig sein.
Sie muss nachvollziehbar sein.

Menschen akzeptieren Automation eher, wenn sie verstehen:

👉 warum etwas passiert
👉 wann sie eingreifen können
👉 und was ihre Eingriffe auslösen

Der beste Hinweis auf schlechte Regelung ist manchmal nicht die Störmeldung.

Sondern der Klebestreifen auf dem Präsenzmelder.

Welche Nutzer-Workarounds habt ihr in Gebäuden schon erlebt, die eigentlich ein Hinweis auf ein tieferes Problem waren?

„Viele Gebäude werden nicht falsch geregelt. Sie werden über Jahre langsam verstellt.“Am Anfang ist meist alles sauber.S...
02/06/2026

„Viele Gebäude werden nicht falsch geregelt. Sie werden über Jahre langsam verstellt.“

Am Anfang ist meist alles sauber.

Sollwerte sind definiert.
Betriebszeiten sind abgestimmt.
Regelstrategien funktionieren.

Doch dann kommt der Alltag.

Ein Nutzer beschwert sich.
Ein Bereich ist zu kalt.
Ein Raum wird anders genutzt.
Ein Techniker passt „kurz“ etwas an.

Und genau so entsteht über Monate oder Jahre eine Anlage, die zwar noch läuft, aber nicht mehr dem ursprünglichen Konzept entspricht.

Das Problem ist selten die einzelne Änderung.

Das Problem ist, dass niemand mehr nachvollziehen kann, warum etwas geändert wurde.

Ohne Änderungslogik wird jeder Sollwert zur Meinung.
Ohne Dokumentation wird jede Anpassung zum Risiko.
Ohne regelmäßige Prüfung wird aus Optimierung irgendwann Wildwuchs.

Gerade bei Gebäudeautomation im Bestand ist deshalb nicht nur entscheidend, welche Werte eingestellt sind.

Entscheidend ist auch:

👉 Wer darf sie ändern?
👉 Warum wurden sie geändert?
👉 Wann werden sie wieder geprüft?

Eine gute Betriebsführung braucht nicht nur Automatisierung.
Sie braucht Nachvollziehbarkeit.

Welche Sollwerte oder Betriebszeiten sind bei euch historisch gewachsen, ohne dass heute noch jemand den Ursprung kennt?

„Warum Stoßlüften kein Konzept ist – sondern ein Symptom“In vielen Gebäuden ist das Lüftungskonzept erschreckend einfach...
12/05/2026

„Warum Stoßlüften kein Konzept ist – sondern ein Symptom“

In vielen Gebäuden ist das Lüftungskonzept erschreckend einfach:

👉 „Dann müssen die Nutzer halt lüften.“

Das klingt pragmatisch.
Ist aber in der Praxis fast immer ineffektiv.

Warum?

Weil Nutzer keine Regelstrategie sind.
❗️ Lüften passiert zu spät
❗️ zu selten
❗️ oder gar nicht
❗️ im Winter oft bewusst vermieden
❗️ im Sommer ineffektiv

Und das Ergebnis sieht man dann in den Messwerten:
CO₂-Spitzen, schlechte Luftqualität, ineffizienter Energieeinsatz.

Das eigentliche Problem ist aber strukturell:
👉 Es fehlt ein systematisches Lüftungskonzept
👉 Es fehlt die Integration in die Gebäudeautomation
👉 Es fehlt die Verknüpfung mit Nutzung, Belegung und Betriebszeiten

Best Practice aus Projekten:
💡 CO₂ als Führungsgröße nutzen
💡 bedarfsgeregelte Lüftung (VAV / Volumenstromregelung)
💡 Kombination mit Präsenz- und Zeitprofilen
💡 Monitoring + Visualisierung für Betreiber

Das verändert nicht nur die Luftqualität –
sondern auch Energieverbrauch und Anlagenlaufzeiten.

Fazit:
Stoßlüften ist kein Konzept.
Es ist der Beweis, dass es kein Konzept gibt.

Wie löst ihr das in Bestandsgebäuden ohne große Umbauten?

„Wir reden über Energieeffizienz – aber ignorieren die Luft, die wir atmen.“In vielen Gebäuden wird Energie bis ins Deta...
07/05/2026

„Wir reden über Energieeffizienz – aber ignorieren die Luft, die wir atmen.“

In vielen Gebäuden wird Energie bis ins Detail optimiert. Heizkurven, PV-Erträge, Lastmanagement – alles messbar, alles steuerbar.

Und gleichzeitig sitzen Menschen in Räumen mit Luftwerten, die deutlich außerhalb sinnvoller Bereiche liegen.

Ein Beispiel aus der Praxis:
In einem Großteil der untersuchten Klassenräume wird ein CO₂-Wert von 1.000 ppm regelmäßig überschritten – teilweise um ein Vielfaches.

Das Problem:
CO₂ ist kein klassischer Schadstoff.
Aber ein sehr guter Indikator dafür, wie „verbraucht“ die Luft ist.

👉 Und genau da liegt der Denkfehler in vielen Projekten:
❗️ Lüftung wird oft als Komfort-Thema gesehen
❗️ nicht als Performance- oder Gesundheitsfaktor
❗️ und schon gar nicht als steuerbare Größe im Betrieb

Dabei wissen wir längst:
Ab ~1.000 ppm sinkt Konzentration, Leistungsfähigkeit und Entscheidungsqualität.

Was bedeutet das für Gebäude?
👉 Lüftung gehört in die Gebäudeautomation – nicht in die Nutzerverantwortung
👉 Fensterlüften ist kein System
👉 CO₂ ist kein „Nice-to-have-Sensor“, sondern ein Führungsparameter

Fazit:
Wer Energie optimiert, aber Luft ignoriert, optimiert am falschen Ende.
Wie geht ihr in Projekten mit Raumluftqualität um – aktiv geregelt oder noch „Fenster auf“-Strategie?

„Wir müssen nur kurz etwas anpassen.“Klingt harmlos. Ist es selten.Ein Beispiel aus der Praxis:Nach einem Komponentenwec...
21/04/2026

„Wir müssen nur kurz etwas anpassen.“

Klingt harmlos. Ist es selten.

Ein Beispiel aus der Praxis:
Nach einem Komponentenwechsel (z. B. Lüftung / FFU) müssen bestehende Schnittstellen neu parametriert werden.

Was oft unterschätzt wird:
Die eigentliche Arbeit ist nicht das „Umstellen“.
Sondern das Verstehen, wie alles zusammenhängt.

Typische Herausforderungen:
🔹 bestehende Modbus-Register nicht dokumentiert
🔹 Abhängigkeiten zu anderen Gewerken unbekannt
🔹 Änderungen wirken sich auf mehrere Systeme aus

Das Problem:
Viele Systeme sind funktional gewachsen – aber nicht strukturell gedacht.

Best Practice aus solchen Projekten:
💡 Schnittstellen immer systematisch dokumentieren
💡 Datenpunkte logisch strukturieren (nicht nur technisch)
💡 Änderungen immer im Gesamtkontext betrachten

Denn:
Eine kleine Anpassung an einer Schnittstelle kann schnell das gesamte System beeinflussen.

👉 Wie geht ihr mit nachträglichen Änderungen in bestehenden Systemen um – strukturiert oder eher „on the fly“?

500 Mio. € Förderung für Ladeinfrastruktur im Mehrfamilienhaus ⚡🏢Seit dem 15. April ist die neue Bundesförderung für Lad...
17/04/2026

500 Mio. € Förderung für Ladeinfrastruktur im Mehrfamilienhaus ⚡🏢

Seit dem 15. April ist die neue Bundesförderung für Ladeinfrastruktur im Mehrfamilienhaus gestartet.
Bis zu 1.500 € pro Stellplatz, bei bidirektionalem Laden sogar bis zu 2.000 € 🔌

Gerade in Projekten, in denen ohnehin an Energie- und Gebäudetechnik gearbeitet wird – z. B. im Zuge von Sanierungen mit Wärmepumpe oder PV – lässt sich das Thema Ladeinfrastruktur sinnvoll integrieren.

Dabei geht es nicht nur um die einzelne Wallbox, sondern um die gesamte Infrastruktur dahinter:
Vorverkabelung, Lastmanagement und Netzanschluss bilden die Grundlage für eine Lösung, die auch langfristig funktioniert ⚙️

Ein wichtiger Punkt in der Umsetzung:
Der Förderantrag muss vor dem ersten Liefer- oder Leistungsvertrag gestellt werden 📄

Die Kombination aus Förderung und ohnehin anstehenden Maßnahmen eröffnet aktuell ein interessantes Zeitfenster für viele Bestandsgebäude.

Wie berücksichtigt ihr das Thema Ladeinfrastruktur aktuell in euren Projekten?

Gebäudeautomation ist im GEG nicht mehr „nice to have“.Das aktualisierte Whitepaper von Prof. Dr. Michael Krödel zeigt s...
14/04/2026

Gebäudeautomation ist im GEG nicht mehr „nice to have“.

Das aktualisierte Whitepaper von Prof. Dr. Michael Krödel zeigt sehr deutlich:
Wer GEG, DIN/TS 18599-11 und das absehbare GMG nur am Rand verfolgt, unterschätzt das Thema Gebäudeautomation im Nichtwohngebäude.

Spannend ist vor allem:
Nicht nur die eindeutigen Anforderungen sind relevant.
Auch die juristisch interpretierbaren Punkte können in der Praxis schnell zum Planungs-, Haftungs- und Nachrüstungsrisiko werden.

Genau deshalb gehört Gebäudeautomation aus unserer Sicht nicht ans Ende eines Projekts, sondern an den Anfang.

Was wir aus dem Update mitnehmen:
💡 Gebäudeautomation ist regulatorisch längst im Zentrum angekommen
💡 Monitoring, offene Schnittstellen und gewerkeübergreifende Kommunikation werden zum Standard
💡 die Anforderungen aus EPBD und künftig GMG deuten klar auf weiter steigende Erwartungen hin
💡 entscheidend ist nicht nur, was technisch möglich ist, sondern was frühzeitig sauber beschrieben und dokumentiert wird

Besonders hilfreich:
Zum Whitepaper gibt es kostenlose Arbeitsdateien, eine Checkliste und ein Auswertungstool.
Die Unterlagen gibt es hier:
[https://download.igt-institut.de/geg2024/|https://download.igt-institut.de/geg2024/]

Unser Eindruck:
Die Diskussion sollte sich weniger darum drehen, ob Gebäudeautomation erforderlich ist.
Sondern vielmehr darum, wie sie sinnvoll, wirtschaftlich und rechtssicher in Projekten umgesetzt wird.

Danke an Prof. Dr. Michael Krödel für das Update und die strukturierte Aufbereitung.

Adresse

Erfurter Landstraße 57
Erfurt
99095

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 17:00
Dienstag 09:00 - 17:00
Mittwoch 09:00 - 17:00
Donnerstag 09:00 - 17:00
Freitag 09:00 - 17:00

Telefon

+4936134948444

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von cunnect GmbH erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Teilen