21/07/2024
Der richtige Prozessor für VectorWorks 2023
Die wichtigsten Eigenschaften eines Prozessors sind die Taktrate, die Boost-Rate, die Anzahl Kerne und die Fähigkeit des Hyperthreading. Die Taktrate bestimmt, wie schnell ein einzelner Prozess berechnet werden kann, wobei mit doppelter Taktrate ungefähr eine Verdoppelung der Rechenleistung erreicht werden kann. Viele Prozessoren können die Taktrate für einige Sekunden bis zur sogenannten Boost-Rate überschreiten, wodurch kurze Berechnungen, zum Beispiel das Öffnen des Browsers schneller gehen. Die Anzahl der Kerne bestimmen die Anzahl der Prozesse, welche gleichzeitig (parallel) ausgeführt werden können. Auch hier gilt, dass eine Verdoppelung der Kerne ungefähr der doppelten Rechenleistung entspricht. Das Hyperthreading ist eine Technik, mit der in jedem CPU-Kern jeweils zwei Prozesse (Threads) gleichzeitig berechnet werden können. Praktisch verdoppelt die Technik die Anzahl der Kerne. Zwischen Taktrate und Anzahl der Kerne gilt es den für die vorgesehene Arbeit bestmöglichen Kompromiss zu finden. Einerseits haben Prozessoren mit sehr vielen Kernen eine niedrigere Taktrate und umgekehrt, andererseits können nicht alle Berechnungen parallelisiert werden. Immer dann, wenn die nächste Berechnung vom Ergebnis der letzten Berechnung abhängt, können Prozesse nicht auf mehrere Kerne verteilt werden. Ein typisches Beispiel dafür ist die Geometrieberechnung. Hier liefert also ein sehr schneller Prozessor mit wenigen Kernen bessere Ergebnisse. Vielkernige Prozessoren sind dafür sehr schnell, wenn es etwa um das Rendern von Rasterbildern geht, weil jeder einzelne Pixel in einem eigenen Prozess berechnet werden kann. Wir empfehlen folgende Performance-Workstation für Vectorworks 2023. Als mobile Variante haben wir ein Lenovo Thinkpad P17 mit Restgarantie des Herstellers im Programm. Nähere Informationen zu unserem High-End-Refurbishment. Wir sind in der Lage sowohl Neuware, als auch refresh (mindestens zwei neue Komponenten) und exzellent refurbished Business Workstation anzubieten. Fordern Sie ein unverbindliches Angebot an. Ab einem Netto Bestellwert von 2.000 Euro bieten wir gewerblichen Kunden gerne ein Leasing Modell an. Gerne können Sie sich über die Vorteile von Intel Xeon Prozessoren für eine CAD Workstation in unserem Wiki informieren.
Sie können die Auslastung ihres Prozessors in Windows 10 Pro sehr leicht überprüfen. Starten Sie dazu den Taskmanager mit der Tastenkombination Ctrl-Shift-Esc. Wechseln Sie nun in den Reiter Leistung. Rechtsklicken Sie nun auf den Graphen und wählen Sie „Graph ändern in“ - „logische Prozessoren“. Sie sehen nun die Auslastung für jeden einzelnen Prozessorkern, inklusive den durch Hyperthreading verdoppelten Kernen. Führen Sie nun in Vectorworks typische rechenintensive Arbeiten aus, und beobachten Sie die Auslastung im Taskmanager. Ist nur einer der Graphen bei 100% Auslastung, zum Beispiel beim aktualisieren von Räumen, so wird die Berechnung gerade durch die Taktrate limitiert. Oft springt die Auslastung von einem Kern zum anderen, damit die Wärmeentwicklung gleichmässiger über den Prozessor verteilt wird. Es stellt sich dar, als ob immer ein anderer Kern nur ganz kurz voll ausgelastet ist. In diesem Szenario würde ein Prozessor mit höherer Taktrate helfen. Sind alle Kerne gleichzeitig voll ausgelastet, zum Beispiel beim Rendern mit Renderworks, würde ein Prozessor mit mehr Kernen helfen. Wenn keine der Anzeigen ausgelastet ist, wird der aktive Prozess gerade von einer anderen Komponente ihres Systems limitiert.