23/10/2024
Systemische Aufstellungen sind kleine Wunder. Dabei spielt das Setting eine eher untergeordnete Rolle. Ob Menschen, Kaffeetassen oder Eierbecher die Stellvertreter für deine Frage sind, das Wunder findet immer statt. Etwas im Raum kennt die Antwort auf unsere Anliegen, das Feld weiß es, die unsichtbare Verbindung, die zwischen uns besteht. So eine Aufstellung geht über Zeit und Raum hinaus. Ich kann alles aufstellen. Meine Ahnen, meine Zukunft, meine Geldprobleme, das neue Haus, Donald Trump, Robert Habeck, Mickey Mouse oder meine Erleuchtung. Sie beginnen zu leben, sie beginnen zu sprechen, sie haben eine Beziehung zu anderen Elementen im Raum.
Mit jeder Aufstellung bringe ich die Welt ein bisschen in Ordnung. Meine Beziehung zu den Dingen verändert sich. Meine Welt erhält ein neues Muster. Ich kann anders auf die Dinge schauen, habe die Macht, Dinge verändern zu können, verschiebe die Dinge zum Guten. Und am Ende kann es jeder im Raum spüren, die neue Ordnung, dass etwas im Feld sich zum Besseren gedreht hat, die Luft klarer ist, man ein bisschen tiefer atmen kann. Es wird einfach alles so lange verschoben und in Beziehung gebracht, bis es passt. Bis jeder sagen kann, ja, es ist gut so, wie es ist.
Aufstellungen sind eine der Säulen von “beyond communication”. Wir machen sichtbar, was jeder im Raum fühlen kann, aber niemand benennt. Wir geben dem Elefanten im Raum einen Namen und klären das, was als kollektive Blockade den nächsten Schritt verhindert. So dass es leicht und getragen weiter gehen kann.
Am 31.10. ist es wieder so weit, Barbara Biella und ich laden zu beyond communication nach Krefeld ein. Gönn dir das!