16/03/2026
AUS DER REIHE FÜR SIE GELESEN - www.all-about-security.de - WICHTIGER SICHERHEITSHINWEIS:
Aktuellen Meldungen vom März 2026 zufolge wurden weltweit etwa 14.000 Router (teilweise werden sogar bis zu 370.000 Geräte im Kontext eines zerschlagenen Proxy-Netzwerks genannt) durch Schadsoftware infiziert. Diese Geräte werden von Kriminellen oft als Teil eines Botnetzes missbraucht, um Internetseiten lahmzulegen oder Daten abzugreifen.
Was ist passiert?
Schadsoftware-Befall: Betroffen sind vor allem SOHO-Router (Small Office/Home Office), darunter Modelle von Herstellern wie ASUS oder AVM (FritzBox), insbesondere wenn der Fernzugriff aktiviert oder veraltete Firmware installiert ist.
Risiko Datendiebstahl: Einmal gekapert, können Angreifer den Datenverkehr überwachen (Session Hijacking) oder Nutzer auf gefälschte Webseiten umleiten, um Anmeldedaten zu stehlen.
Botnetz-Rekrutierung: Die infizierten Geräte dienen als "digitale Roboter-Armee", um koordinierte Angriffe auf andere Infrastrukturen auszuführen.
Warnzeichen für eine Infektion
Auffallend geringe Internetgeschwindigkeit.
Ungewöhnliche Browser-Umleitungen auf unbekannte Webseiten.
Fehlgeschlagene Logins bei der Router-Administration.
Unbekannte Portfreigaben oder Geräte in der Netzwerkliste.
Sofortmaßnahmen zum Schutz
Werksreset durchführen: Ein einfacher Neustart reicht oft nicht aus. Experten empfehlen einen vollständigen Werksreset, um Schadcode auch aus dem NVRAM zu löschen.
Firmware-Update: Installieren Sie umgehend das neueste Sicherheits-Update des Herstellers.
Passwörter ändern: Vergeben Sie nach dem Reset ein neues, starkes Passwort für die Router-Oberfläche und das WLAN.
Fernwartung deaktivieren: Schalten Sie Funktionen wie den Fernzugriff (Port 443 oder HTTPS-Fernwartung) ab, wenn Sie diese nicht zwingend benötigen.