04/05/2026
𝗭𝗲𝗶𝗰𝗵𝗻𝗲𝗻 𝗶𝗺 𝗭𝗲𝗶𝘁𝗮𝗹𝘁𝗲𝗿 𝘃𝗼𝗻 𝗞𝗜 𝘇𝘂 𝘂𝗻𝘁𝗲𝗿𝗿𝗶𝗰𝗵𝘁𝗲𝗻, 𝗳ü𝗵𝗹𝘁 𝘀𝗶𝗰𝗵 𝗮𝗸𝘁𝘂𝗲𝗹𝗹𝗲𝗿 𝗮𝗻 𝗱𝗲𝗻𝗻 𝗷𝗲.
Dieses Semester bin ich zurück an der HTWG Konstanz und unterrichte im Bachelor Studiengang Kommunikationsdesign das Fach Zeichnen mit Fokus auf .
Dabei geht es nicht darum, ob jemand „schön“ zeichnen kann. Es geht darum, was 𝘃𝗼𝗿 und 𝗱𝘂𝗿𝗰𝗵 den Strich passiert.
Sehen. Beobachten. Erkennen. Nachdenken. Auf die Essenz reduzieren. Und sie in wenigen Strichen so festhalten, dass andere sie sofort verstehen.
Genau das ist unser Beruf als Kommunikationsdesigner:innen: komplexe Dinge so weit runterbrechen, bis ein Gegenüber sie sofort begreift. Ein gutes Scribble macht in wenigen Minuten klar, wofür ein Briefing evtl. mehrere Seiten braucht — und spart nebenher vlt. sogar Wochen an Missverständnissen und Korrekturrunden.
kann Bilder generieren. Aber sie kann nicht für uns hinschauen, nicht für uns verstehen, nicht um die Ecke denken. Sie ist abhängig von unserem Input. Sie liefert Ergebnisse, aber noch lange keine guten Ideen.
Wer nur ziellos promptet und so produziert, wird austauschbarer denn je. Wer sieht, Probleme erkennt, reflektiert und auf den Punkt bringt, löst diese — und macht sie für andere greifbar. Mehr noch: Stiftet Sinn und bleibt relevant.
Was ich den Studierenden mitgeben möchte, ist vor allem eines: MUT. Mut zum eigenen Strich, zur eigenen Sicht, zur eigenen Idee. Ich teile mit ihnen alles, was ich über die letzten 26 Jahre lernen durfte — damit sie selbstbewusster werden in dem, was nur sie sehen und nur sie denken können. Der erste Strich ist kein ästhetischer Akt. Er ist ein Denkakt. Und ein Kommunikationsakt. Genau darin liegt — gerade jetzt — ihre Stärke.
Mehr zu meiner Arbeit bei .eminent https://www.studio-eminent.de (LINK IN BIO)