14/06/2022
💭 Wie können Rechtsanwaltskanzleien die Folgen des Fachkräftemangels abfedern?
Na, sucht Ihre Kanzlei gerade eine(n) Rechtsanwaltsfachangestellte(n)? Dann sind Sie in guter Gesellschaft.
🤯 Und das ist auch nicht verwunderlich: Während sich die Anzahl der Rechtsanwälte seit 1990 fast verdreifacht hat (56.000 auf 165.000), hat sich die Anzahl neuer Rechtsanwaltsfachangestellten alleine seit 2005 nahezu halbiert. 🤯
Das wirkt sich aus: Rechtsanwälte berichten mir davon, dass man mit Sorge auf die Situation in den Büros blickt: „Beim nächsten Ausfall einer Fachkraft bricht hier bei uns alles zusammen“ ❗- O-Ton eines Partneranwalts.
Neue Fachkräfte findet man nur noch ganz schwierig - und oft mit besonderen Maßnahmen. Besonders schwer haben es die kleinen und mittelständischen Kanzleien, die oft nicht die Gehälter der großen Kanzleien zahlen können/wollen.
❔ Was können diese Kanzleien tun, wenn das Personal knapp wird?
⏱️ Kanzleien müssen mehr Kapazitäten schaffen, indem sie ihr bestehendes Personal entlasten. Repetitive, zeitraubende Aufgaben müssen ihnen abgenommen werden, damit sie sich auf wichtigere Dinge konzentrieren können.
Ein Beispiel:
✅ JUPUS (by iurtech) übernimmt als virtueller Assistent die wiederkehrenden Aufgaben bei der Aufnahme neuer Mandanten. So etwa das Einsammeln fallspezifischer Standard-Informationen, das Versenden und Einholen von wichtigen Standard-Dokumenten und bei Bedarf auch die Terminvereinbarung.
✅ So liegen Rechtsanwälten noch vor dem Erstgespräch die wichtigen Unterlagen vor, während ihre Fachkräfte sich gleichzeitig auf andere Dinge konzentrieren können.
🤝 So konnten einige Partnerkanzleien bereits die Zeit für das Mandanten-Onboarding von 14 Tagen auf unter zehn Minuten reduzieren. Das freut Mandanten, Fachkräfte und Rechtsanwälte.
❔Mich würde interessieren: Ist der Fachkräftemangel für Ihre Kanzlei spürbar? Und wie steuert Ihre Kanzlei diesem Problem entgegen? Wie sehen die Fachkräfte in meinem Netzwerk diese Situation? ❔