18/02/2026
Wie misst man eigentlich gutes UX-Design?
UX ist mehr als nur „Sieht schön aus“.
Aber wie zeigt man, ob es wirklich funktioniert?
Spoiler: Gute UX ist kein Bauchgefühl – sie ist messbar.
Zwar spielt Intuition beim Design eine Rolle – Entscheidungen müssen aber auf echten Daten basieren.
5 KPIs, mit denen du UX greifbar machst:
Task Success Rate
➝ Wie viele Nutzer*innen schaffen die Aufgabe (z. B. Formulare, Anmeldung, Checkout) ohne Hilfe?
Time on Task
➝ Wie lange dauert es, eine bestimmte Aufgabe zu erledigen?
(Je kürzer, desto besser – bei gleicher Qualität.)
Error Rate
➝ Wie oft klicken Nutzer*innen ins Leere, brechen ab oder machen Fehler?
Net Promoter Score (NPS)
➝ „Würdest du diese Anwendung weiterempfehlen?“
Ein emotionaler, aber aussagekräftiger Indikator für die UX.
System Usability Scale (SUS)
➝ Standardisierter UX-Fragebogen mit einer Punkteskala (0–100)
Perfekt für den Vergleich vor/nach einem Redesign.
Und was ist mit „Gefühl“?
UX ist auch emotional. Deshalb sind qualitative Daten (Interviews, Heatmaps, Session Recordings) eine wichtige Ergänzung zur KPI-Welt.
Die Kombination aus Zahlen + Verhalten + Empathie liefert die besten Insights.
UX ist kein Nice-to-have – und kein Design-Wunschkonzert.
Sie ist ein strategischer Hebel, den du messen, optimieren und begründen kannst.